Mit ‘Unternehmensberatung’ getaggte Artikel

Spezialisierte Berater profitieren von der Krise

Mittwoch, 26. August 2009

Die aktuelle Ausgabe der VDI nachrichten berichtet davon, dass Unternehmen in der Krise gerne auf die Unterstützung durch erfahrene Berater zurückgreifen.

Was zunächst paradox klingt, denn oft ist es so, dass bei gestiegenem Kostendruck zunächst externe Berater eingespart werden. Zur Zeit würden jedoch bei Veränderungsprojekten gern die Erfahrungen von Spezialisten mit Branchen-KnowHow eingesetzt, so der Artikel.

Der Hintergrund besteht darin, dass diese Spezialisten im Gegensatz zu klassischen Unternehmensberatern ausführliche Erfahrungen aus eigener Tätigkeit gesammelt haben. So sprechen sie die gleiche Sprache wie ihre Kunden, verstehen deren Herausforderungen und können sich besser in deren Lage versetzen.

Gerade im Hinblick auf die derzeit zurück gestellten Investionen bei neuen Anlagen und Maschinen liegt der Fokus mehr auf Wartung- und Reparaturdienstleistungen. So manches Unternehmen entdeckt dabei, dass die eigenen Serviceprozesse sich noch optimieren lassen und rufen dazu die Experten zur Beratung und Begleitung ihrer Projekte hinzu.

Erfolgreicher vierter Service-Stammtisch in Hamburg

Mittwoch, 19. November 2008

Am gestrigen Abend  fand der vierte Service-Stammtisch in Hamburg im Kaminzimmer des Goldenen Engels statt. Der von Kai Altenfelder ins Leben gerufene Stammtisch versteht sich als Plattform für Service-Manager und Kundendienstleiter. Auf den zweimonatlich stattfindenden Veranstaltungen können die Teilnehmer in lockerer Runde ihre Erfahrungen aus dem Service-Business austauschen.

Bei der vierten Veranstaltung in Hamburg trafen sich gestern Fach- und Führungskräfte aus dem Hamburger Großraum und Schleswig-Holstein. Bewährt hat sich das neue Konzept des Stammtisches, für die Teilnahme im voraus eine Organisationspauschale zu erheben. Von den angemeldeten Teilnehmern blieb niemand fern, es gab keine kurzfristigen Absagen.

So konnten die Teilnehmer von einer bunten Mischung an vertretenden Branchen und Positionen und demzufolge unterschiedlichen Blickwinkeln profitieren. Informationstechnologie, IT-Dienstleister, Telekommunikation, Elektrotechnik, Personalwirtschaft und Unternehmensberatung waren durch Abteilungs- und Bereichsleiter aus dem Customer Service bzw. Vorstände und Inhaber vertreten.

Ebenfalls bewährt hat sich die Neuerung, den Diskussionsabend durch einen Impulsvortrag zu starten und thematisch unter ein Leitbild zu stellen. So hat Iris Gordelik, Vorstandsvorsitzende der Gordelik AG, ihre Vision vorgestellt, dass Unternehmenslenker künftig Führungskräfte mit Erfahrungen aus dem Kundendialog sein werden.

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Auf nur einer Folie (die dafür aber in DIN A0) untermauerte sie ihre These anhand der Veränderungen in den typischen Aufbauorganisationen der vergangenen Jahrzehnte. In einem Ausblick auf 2020 prognostizierte sie, dass die Customer Service-Organisation eines Unternehmens dann nicht nur in der Geschäftsführung repräsentiert sein wird. Vielmehr glaubt sie daran, dass der Kundendienst dann der Treiber für alle anderen Linien des Unternehmens sein wird. Die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Produkte und Dienstleistungen kundenorientiert zu entwickeln und vertreiben werde dann kritischer Erfolgsfaktor sein.
Aus dieser für Kundendienstler reizvollen aber auch provokanten These folgten dann angeregte Diskussionen mit unterschiedlichen Positionen. Angefangen mit der Frage, ob es für den Kunden denn so viel vorteilhafter sei, wenn ein Kundendienst-Manager in einer gehobenen Position sitze. Bis hin zu Fragen der Prozessgestaltung, die in diesen neuen Formen der Aufbauorganisation einzurichten sein werden wurden viele Themengebiete berührt. Prozessorientierung versus Kundenorientierung wurden vertreten und die Erkenntnis formuliert, dass beide sich nicht ausschließen müssen. Viele Beispiele und persönliche Erfahrungen wurden in die Diskussion eingebracht, die letztlich aber offen endete.
In der Bewertung der aktuellen Marktsituation waren sich die Teilnehmer dann aber einig, dass Finanzkrise und Rezession auch neue Chancen aufwerfen. Der Kostendruck in den Unternehmen könne sowohl dazu führen, dass Projekte und Vorhaben zurück gestellt würden. Es sei aber ebenso möglich, dass gerade aufgrund des aktuellen Druckes Optimierungsprojekte jetzt begonnen würden.

Ein harter Kern an Teilnehmern hielt es gestern bis ca. 23:30 Uhr aus und hätte auch noch länger diskutiert, wenn nicht heute morgen die Arbeit wieder rufen würde. Das Feedback zur Veranstaltung war gut, auch zur Konzeptänderung, sodass die Folgeveranstaltung im Januar geplant werden kann.

Der nächste Service-Stammtisch in Hamburg wird voraussichtlich am Dienstag, dem 20. Januar 2009 wieder um 19:00 Uhr stattfinden. Das Thema des Abends und der Veranstaltungsort werden rechtzeitig ausgewählt und hier bekannt gegeben werden.Wenn Sie Vorschläge für diesen oder kommende Stammtische haben, so lassen Sie sie mich bitte wissen.

Dritter Service-Stammtisch in Hamburg

Mittwoch, 03. September 2008

Bereits zum dritten Mal fand gestern Abend in Hamburg der Service-Stammtisch für Fach- und Führungskräfte im Service Business statt. Leider waren trotz vieler Zusagen etliche Teilnehmer dann doch nicht erschienen, was der Diskussionsfreude der Anwesenden aber keinen Abbruch tat.
In der inzwischen bewährten Lokation von Hornbachers Goldenem Engel in Hamburg Harburg trafen sich die Teilnehmer bei (reichlich) leckerem Fingerfood erneut zum Austausch von best practices im Service. Vertreten waren die Branchen Öffenlichkeitsarbeit, Finanzwesen, Unternehmensberatung sowie private Hochschule.
Die Stammtischler diskutierten über Themen wie die Herausforderungen beim Übergang vom internen Dienstleister zum Marktteilnehmer. Die Bildung marktgerechter Preise waren ebenso ein Aspekt wie die Werdegänge typischer Service-Fachkräfte. Passend zum Thema verwies Kai Altenfelder auf die Aktivitäten des AFSMI, German Chapter, der sich für die Professionalisierung des Service Business durch Ausbildung und wissenschaftliche Forschung einsetzt. Die nächste Veranstaltung des AFSMI findet im September in Hamburg statt und hat “Managed Service” zum Thema. Gastgebender Veranstalter ist die International Business School of Service Management. Zufällig war ein Vertreter der ISS beim Stammtisch anwesend und konnte mehr über die Ziele der Hochschule berichten.
Gegen 21:30 Uhr löste sich der Service-Stammtisch allmählich auf. Für kommende Stammtische wird das Konzept verändert werden, um das Nichterscheinen und kurzfristige Absagen der Teilnehmer zu vermeiden.
Gleich heute geht es weiter mit Networking im Service Business, dieses Mal aber in Bremen. In der Presse Bar Cuisine findet um 19.00 Uhr die Auftaktveranstaltung für regelmäßige Service-Stammtische statt, ebenfalls im 2-Monatsrhythmus.
Der nächste Termin für den Stammtisch in Hamburg ist wieder ein Dienstag, der 18. November. Treffpunkt ist das Kaminzimmer im Restaurant Goldener Engel in der Harburger Schloßstr. 7 in Hamburg.

Umfrage zur Zukunft der Service Industrie

Mittwoch, 02. Juli 2008

Eine internationale Gruppe von Unternehmensberatern im Service Management-Umfeld führt derzeit eine Befragung von Führungskräften durch. Das Ziel der Umfrage ist es, die Zukunft von Service Management in den kommenden fünf Jahren auszuloten. Teil der Untersuchung ist eine Online-Befragung:More...

http://www.noventum.eu/en/2008Research

Die Teilnehmer der Umfrage erhalten auf Wunsch eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Untersuchung. Durchgeführt wird die Untersuchung von Downtown Consulting, Noventum Service Management Consultants, Taurel Unternehmensberatung und Service Strategies, Inc. (dem Unternehmen hinter dem SCP-Zertifikat).

30% aller Veränderungsprozesse in deutschen Unternehmen scheitern

Freitag, 14. Dezember 2007

Die VDI nachrichten berichten in ihrer aktuellen Ausgabe davon, dass laut einer Studie der TU München in deutschen Unternehmen dreissig Prozent aller Veränderungsprozesse scheitern.

Die üblichen Gründe dafür sehen die Autoren der im Artikel zitierten Studie in dem “unzureichende(n) Engagement der oberen Führungsebenen”, “unklare(n) Zielbilder(n) und Visionen der Veränderungsprozesse” sowie durch “lückenhafte oder verspätete Information an die Mitarbeiter”.
Das ist einerseits nicht überraschend, wenn man den Alltag in deutschen Unternehmen kennt und miterlebt hat, wie wichtige Neuerungen in der Organisation oder in den Abläufen den Mitarbeitern vorgestellt werden. Andererseits stammt die Erkenntnis, dass Mitarbeiterengagement und Identifikation mit dem eigenenen Unternehmen wichtige Parameter im Change Management sind, bereits aus den dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Warum also werden in einem Drittel deutscher Unternehmen die gleichen Fehler immer wieder gemacht?

Die Dynamik des Marktumfeldes zwingt immer mehr Unternehmen, sich rasch auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen. In vielen Branchen ist Stillstand gleichbedeutend mit Rückschritt. In deren Märkten gibt es keine Ruhezonen mehr, da sich Kunden und Anbieter pausenlos neu orientieren. Die Führungskräfte sind daher gehalten, soziale Systeme in ihren Unternehmen zu entwickeln, die die Aufmerksamkeit stärker auf die eigenen Mitarbeiter lenken. Deren Ängste und Vorbehalte vor Veränderungen dürfen nicht unterschätzt oder gar übergangen werden.

Die Schlüsselpersonen in einem veränderten Prozess müssen in die Vorbereitungen un Umsetzungen mit eingebunden werden. “Aus Betroffenen Beteiligte machen” lautet nicht umsonst das Mantra der auf Change Management spezialisierten Unternehmensberatungen. So wird gewährleistet, dass wichtige Meinungsbildner im Unternehmen die Veränderung unterstützen und sie nicht durch offenen oder, schlimmer, passiven Widerstand verhindern.

Bewährt hat sich die externe Begleitung von Veränderungsprozessen durch geschulte Berater und Coaches, die bereits Erfahrungen in der Einführung neuer Methoden oder vergleichbarer Organisationsänderungen gesammelt haben.

Umwelttechnik boomt in Deutschland

Donnerstag, 31. Mai 2007

Die Financial Times Deutschland berichtet von der Vorstellung eines Umwelttechnikatlasses durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD). Der von der Unternehmensberatung Roland Berger im Rahmen einer Befragung von Unternehmen und Forschungseinrichtung erstellte Atlas identifiziert sechs Leitmärkte:More...

  • Energieerzeugung
  • Energieeffizienz
  • Rohstoff- und Materialeffizienz
  • Abfall und Recycling
  • Wasserwirtschaft
  • Nachhaltige Mobilität

In diesen Märkten erwartet Gabriel ein Umsatzwachstum von 100% bis 2020 auf dann 2200 Mrd. Euro. Zwischen den Leitmärkten gibt es gewisse Unterschiede, so ist das Thema Energieeffizienz relativ reif und wird weniger stark wachsen als z.B. Energieerzeugung oder nachhaltige Mobilität.

Auch hinsichtlich der regionalen Verteilung des Wachstums wurden Unterschiede identifiziert. So sind in Hamburg, Berlin, Erlangen und München schon heute relativ viele Beschäftigte in der Umwelttechnologie tätig. In Ostdeutschland ist die entsprechende Beschäftigungsquote deutlich niedriger, Ausnahmen bilden dort nur die Standorte der Solarenergieindustrie.

Insgesamt sieht Gabriel Deutschland aber “gut aufgestellt” für den Wachstumsmarkt, das Land sei Exportweltmeister auch in Sachen Umwelttechnik.

Das Thema Umwelttechnik ist in der Tat en vogue, wohl auch durch die jüngsten Diskussionen um die Klimaveränderungen. Ein anderer Artikel bei ZDNet berichtet darüber, dass Umwelttechnikfirmen gezielt IT-Manager einstellten, um in ihren Management-Teams die richtige Mischung aus Wissenschaft und Business zu erreichen.