Mit ‘Umwelttechnik’ getaggte Artikel

Gute Aussichten für Unternehmensgründer

Dienstag, 17. November 2009

In ihrer letzten Ausgabe berichten die VDI-nachrichten von dem aktuell guten Trend unter den informellen Wagniskapitalgebern. Die sogenannten Business Angels unterstützten Unternehmensgründer sowohl finanziell als auch mit konkretem Management-KnowHow.

Trotz und auch gerade wegen der Wirtschaftskrise engagieren sich die Engel wieder verstärkt in jungen Unternehmen. Der Grund liegt darin, dass derzeit nur ernsthaft überzeugt Gründer an den Start gingen. Deren Business Pläne sind durchdacht und so werden sie den Wert ihrer Unternehmen künftig sehr wahrscheinlich erhöhen können.

Im Business Angel Panel werden aktive Engel zu ihrer Meinung befragt. Im Schnitt fast jeder vierte Einsender eines Geschäftsplanes werde zu entsprechenden Gesprächen eingeladen. Rund 60% der Engel investieren dabei in die von ihnen unterstützen Unternehmen. Die durchschnittliche Fördersumme liegt bei 34.000 €, also kein warmer Regen wie in Dot.Com-Zeiten.

Besonders in den Branchen Umwelttechnik, Energie, Medizintechnik, neue Materialien und Medien/Entertainment wird von den Engeln gerne investiert.

Stammtisch für Kundendienstleiter

Mittwoch, 21. Mai 2008

Buxtehude, 21. Mai 2008

Unternehmen sehen zusätzlichen Service zu ihren Produkt häufig als einen Ausweg aus drohendem Kundenschwund an. Über die Dienstleistungen sollen die Kunden nach dem Produktkauf immer wieder begeistert werden. Langfristige Kundenbindung ist das Ziel der Unternehmen, die Konsumenten sollen mehr und öfter von ihnen kaufen.

Wie aber wird guter Service erbracht, wie lässt sich die Qualität langfristig steigern?

Der Unternehmensberater Kai Altenfelder hat den “Service-Stammtisch” ins Leben gerufen, ein Forum, in dem sich Kundendienstleiter und Service-Manager regelmäßig treffen können. In lockerer Runde werden typische Herausforderungen der Service-Welt über Branchengrenzen hinweg diskutiert. Die Teilnehmer tauschen Erfahrungen aus und lernen an den Fehlern der anderen. So können sie sich an den best practices ihrer Kollegen orientieren.

“Im Gespräch mit meinen Kunden kommen immer wieder die Themen Qualität und Innovation im Service auf den Tisch.” weiß Altenfelder zu berichten. Der 40-jährige Buxtehuder hat sich auf die Beratung von Kundendienstorganisationen spezialisiert. Zu seinen Kunden zählen HighTech-Unternehmen sowohl aus der Region als auch aus der ganzen Bundesrepublik. Deren technologischer Vorsprung ist aber nicht immer ein Segen: “Die Kunden dieser Unternehmen sind sehr anspruchsvoll. Der Innovationsdruck ist auch bei den Dienstleistungen immens.” erklärt Kai Altenfelder. Im Tagesgeschäft ist oftmals nicht genug Ruhe zur Verbesserung der Serviceangebote vorhanden. Den Dienstleistern gehen die Ideen aus. “Viele Fach- und Führungskräfte in den Kundendienstabteilungen beklagen den mangelnden Austausch mit Kollegen aus anderen Unternehmen und Branchen.”, so der Berater.

Der Stammtisch findet im Zweimonats-Rhythmus statt, erstmalig am 2. Juni in Hamburg. Weitere Termine sind demnächst auch in Bremen geplant. Weitere Informationen zum Ablauf und der Anmeldung finden sich im Web auf www.service-stammtisch.de

Kontakt:

Altenfelder Services Consulting
Dipl.-Ing. Kai Altenfelder VDI
Hansestr. 1
21614 Buxtehude
Tel. +49-4161-301660
Fax +49-4161-301661

info@altenfelder.com
www.altenfelder.com

Über Altenfelder Services Consulting:

Kai Altenfelder, Jahrgang 1968, hat Umwelttechnik an der Fachhochschule Hamburg studiert. Zeitgleich war er als Berater für Unix und Netzwerke freiberuflich tätig. Nach der Ausbildung zum Projektmanager hat er die Dienstleistungsorganisation für den Geschäftskundensupport der SuSE Linux AG in Nürnberg aufgebaut und geleitet. Altenfelder hat in dieser Zeit eine strukturierte Organisation für den weltweiten Enterprise-Support von Fortune 1000-Kunden geschaffen. Das Angebotsportfolio wurde grundlegend überarbeitet und an den indirekten Vertrieb angepaßt. Im Anschluß daran hat er den SuSE-Support im Rahmen der Akquisition durch Novell, Inc. in die globale Organisation von Novell Technical Services sowohl prozeß- als auch infrastrukturseitig integriert. Der Diplom-Ingenieur ist Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure, der Association of Services Management International, dem IT Service Management Forum, der Open Source Business Foundation und der Open Source Marketing Professionals Association. Seit Anfang 2006 stellt er im Netzwerk mit anderen Spezialisten sein Know-How als Berater für Service Management anderen Unternehmen zur Verfügung. Zu seinen Kunden zählen mittelständische Unternehmen und Konzerne aus den Branchen IT, Handel, Lebensmittel, Transport & Logistik, Umwelttechnik sowie erneuerbare Energien.

Umwelttechnikfirmen suchen IT-Fachkräfte als Manager

Donnerstag, 31. Mai 2007

Wie der Newsdienst ZDNet berichtet, suchten Umwelttechnikfirmen derzeit verstärkt nach IT-Führungskäften, um ihr eigenes Management-Team mit den nötigen Kenntnissen zu bereichern. Angeschoben vom Geld der Wagnisfinanzierer, versuchten viele Start Up-Unternehmen, ihre derzeit wissenschaftlich geprägten Geschäftsführungen durch Business-Know-how aus der IT fit für das Wachstum zu machen.

Der vermeintliche Spagat für die Manager, die bisher nur mit Hard- und Software zu tun hatten, sei nicht so groß wie angenommen. Die Management-Erfahrung aus Hightech-Unternehmen würde sich mit den vorhandenen Ingenieursleistungen in den Unternehmen gut kombinieren lassen. Deren bisherige Führungsstrukturen würden durch den Einfluss der Quereinsteiger aus der IT belebt, Impulse auf Innovation und Kostenreduzierung seien bereits spürbar, heißt es.

Bemerkenswert sei, dass sich unter den vermeintlichen Umwelttechnik-Newcomern Mitarbeiter fänden, die in den letzten Jahren zwar in der IT gearbeitet hätten. Ihren Hochschul-Abschluss hätten sie davor aber in Umwelttechnik oder einem verwandten Thema gemacht.

Selten habe ich mich durch einen Artikel besser beschrieben gefunden, als durch diesen. Selber Diplom-Ingenieur für Umwelttechnik, habe ich in den vergangenen Jahren als Service Manager in Software-Unternehmen gearbeitet. Nun bringe ich dieses Know-how als Berater in Technologie-Unternehmen, u.a. im Wachstumsmarkt Umwelttechnik, mit ein. Es ist schön, die eigene Unternehmensstrategie so von extern bestätigt zu bekommen.

Umwelttechnik boomt in Deutschland

Donnerstag, 31. Mai 2007

Die Financial Times Deutschland berichtet von der Vorstellung eines Umwelttechnikatlasses durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD). Der von der Unternehmensberatung Roland Berger im Rahmen einer Befragung von Unternehmen und Forschungseinrichtung erstellte Atlas identifiziert sechs Leitmärkte:More...

  • Energieerzeugung
  • Energieeffizienz
  • Rohstoff- und Materialeffizienz
  • Abfall und Recycling
  • Wasserwirtschaft
  • Nachhaltige Mobilität

In diesen Märkten erwartet Gabriel ein Umsatzwachstum von 100% bis 2020 auf dann 2200 Mrd. Euro. Zwischen den Leitmärkten gibt es gewisse Unterschiede, so ist das Thema Energieeffizienz relativ reif und wird weniger stark wachsen als z.B. Energieerzeugung oder nachhaltige Mobilität.

Auch hinsichtlich der regionalen Verteilung des Wachstums wurden Unterschiede identifiziert. So sind in Hamburg, Berlin, Erlangen und München schon heute relativ viele Beschäftigte in der Umwelttechnologie tätig. In Ostdeutschland ist die entsprechende Beschäftigungsquote deutlich niedriger, Ausnahmen bilden dort nur die Standorte der Solarenergieindustrie.

Insgesamt sieht Gabriel Deutschland aber “gut aufgestellt” für den Wachstumsmarkt, das Land sei Exportweltmeister auch in Sachen Umwelttechnik.

Das Thema Umwelttechnik ist in der Tat en vogue, wohl auch durch die jüngsten Diskussionen um die Klimaveränderungen. Ein anderer Artikel bei ZDNet berichtet darüber, dass Umwelttechnikfirmen gezielt IT-Manager einstellten, um in ihren Management-Teams die richtige Mischung aus Wissenschaft und Business zu erreichen.