Mit ‘OpenSource’ getaggte Artikel

Vortrag bei Hamburg@work, Fachgruppe Linux

Freitag, 30. Juli 2010

Am heutigen Freitag werde ich einen Vortrag vor der Fachgruppe Linux von Hamburg@work halten. Das Thema ist “Service und Support in der OpenSource Welt” und hat natürlich sowohl mit meiner beruflichen Vergangenheit als auch den aktuellen Inhalten meiner Beratungstätigkeit zu tun.

Open Source Business Award heute abend verliehen

Mittwoch, 28. Januar 2009

Heute abend wurde im Alten Rathaus der Stadt Nürnberg der dritte Open Source Business Award verliehen.  Die Veranstaltung fand im Rahmen der Konferenz Open Source Meets Business statt, die in diesem Jahr zum vierten Mal vom Heise Zeitschriften Verlag ausgerichtet wurde.

Der mit insgesamt 75.000 Euro dotierte Preis zeichnet Unternehmen aus, die ein Geschäftsmodell auf Open-Source-Basis umsetzen wollen. Ausgelobt wird der Award von der Open Source Business Foundation, die mit ihren Foundation Coaches auch die Jury für die Bewertung der Businesspläne besetzt.

Der dritte Preis und damit 10.000 Euro wurde in diesem Jahr an die Firma Snowflake aus der Schweiz vergeben, die eine webbasierte Projektverwaltung entwickelt und als OpenSource freigegeben hat.

Da die Businesspläne der Oxid eSales GmbH und Sopera von den Juroren für gleich gut bewertet wurden, entschied sich die Jury einstimmig dazu,  beide Unternehmen auf den ersten Platz zu heben. Sie erhielten jeweils die Hälfte der Summe aus dem ersten und dem zweiten Preis und damit jeder 32.500 Euro.

Die ursprünglich vorgesehenen Preise in Höhe von 3.000 Euro für die Prämierung der Geschäftsideen von Einzelpersonen wurde mangels Einreichungen in diesem Jahr nicht vergeben.

“You won’t be fired for buying OpenSource”

Dienstag, 27. Januar 2009

Heute war der erste Tag der Open Source Meets Business Konferenz in Nürnberg. Highlights waren unter anderem die Keynotes von Larry Augustin und Rafael Laguna dela Vera. Der erste ist Business Angel und VC, der zweite ist CEO der Open-Xchange GmbH (und auch Business Angel und VC).

Augustin zeigte interessante Statistiken darüber, wieviel VC-Gelder im vergangenen Jahr in OpenSource-Unternehmen investiert wurden. So ist 2008 seit Beginn seiner Statistik in 2000 das Jahr mit den zweithöchsten Investitionen. Er folgterte daraus, dass die Wirtschaftskrise die Situation für die Akzeptanz Open Source in Unternehmen mehr begünstigen als benachteiligen würde. In kritischen Zeiten würden alle Potentiale zur Kosteneinsparung ausgenutzt und ein wesentliches Potential biete eben der Einsatz von OpenSource-Software.

Zudem sei die Krise eine gute Phase, um Unternehmen mit einem OpenSource-Fokus zu gründen. Durch die betriebsbedingten Kündigungen aller Orten wären viele gute Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt verfügbar, die gerne wieder in Lohn und Brot kommen wollten. Sicherlich ein etwas zynischer Aspekt, aber doch mit einem wahren Kern.

Viel Zustimmung erhielt Augustin dann auch für seine Einschätzung des historischen Wandels:

In den 80ern wäre man nicht dafür gefeuert worden, wenn man bei IBM gekauft hätte. In den 90ern wäre man nicht dafür gefeuert worden, wenn man bei Microsoft gekauft hätte. Und in den 2000ern würde man eben nicht dafür gefeuert, wenn man OpenSource-Software kaufen würde.

Rafael Laguna sprach über den Trend “Cloud Computing” und dessen diversen Aspekte. Am längsten ist den Teilnehmern bestimmt seine Warnung über die “closed clouds” in den Ohren geblieben. Sie würden einen noch festeren “vendor lock-in” verursachen, als kommerzielle Software es könnte. Sprich, die Bindung eines Kunden an seinen Cloud-Anbieter, die nicht nur durch die Verwendung von dessen Software (as a Service) sondern eben auch durch die Speicherung der Kundendaten steigen würde.

Den Rest des Tages habe ich mit dem Ansehen der Präsentationen der BusinessPlan-Wettbewerber (OSBA) verbracht, da ich Mitglied in der Jury bin.

Open Source Meets Business startet morgen

Montag, 26. Januar 2009

Der Kongress “Open Source Meets Business” öffnet morgen seine Pforten. Die Veranstaltung ist inzwischen zum wichtigsten Event im Jahr geworden, bei dem es sich um das Thema “Geschäftsfelder und -modelle mit Open Source” dreht. Dazu beigetragen haben die bislang hochkarätigen Keynote-Speaker und das ausgewogene Vortragsprogramm.

Ebenso wichtig ist jedoch der mit 78.000,- € europaweit am höchsten dotierte Businessplan-Wettbewerb, bei dem neue aber auch bereits existierende Open Source-Projekte Unterstützung beim Wachstum ihrer Unternehmen erfahren können.

Der Kongress dauert drei Tage und findet traditionell im Nürnberger Kongresszentrum statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von der Open Source Business Foundation und dem Heise Zeitschriften Verlag.

Einsendefrist für den Open Source Business Award 2009 endet am 30.11.2008

Dienstag, 25. November 2008

Für den von der Open Source Business Foundation ausgelobten Wettbewerb “Open Source Business Award 2009″ können noch bis zum 30. November Businesspläne eingereicht werden.

Der Wettbewerb ist die größte europäischer Veranstaltung dieser Art und insgesamt mit Preisgeldern in Höhe von 78.000 Euro dotiert. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein innovatives Konzept auf der Basis von Open Source-Software und ein ständiger Geschäfts- oder Wohnsitz in einem europäischen Land.

Neben den Preisgeldern winken den Teilnehmern Coaching-Angebote von international anerkannten Experten und der Zugang zu Risikokapitalfinanzierern. Bewertet werden in dem Wettbewerb u.a. der Innovationsgrad, die Funktionalität der Lösung, die Umsetzbarkeit des Geschäftsplanes sowie dessen Präsentation.

Wie schon in den beiden Jahren vorher, findet auch in 2009 die Preisverleihung im Rahmen des “Open Source Meets Business”-Kongresses statt, der von der OSBF zusammen mit dem Heise Verlag in Nürnberg ausgerichtet wird. Auf dem Kongress finden die Wettbewerbsteilnehmer Gelegenheit, sich und ihr Konzept zu präsentieren und den Kontakt zu Entscheidern aus der europäischen Wirtschaft und Open Source Community zu knüpfen.

Die Businesspläne und Konzepte können an die OSBF-Geschäftsstelle in der Theresienstraße 9 in 90403 Nürnberg zu Händen von Herrn Christian Rastätter geschickt werden. Die OSBF versteht sich als europäische Plattform für Unternehmen und Persönlichkeiten, die die Open Source-Software- und Dienstleistungsindustrie stärken und im Bereich Entwicklung und Dienstleistung Arbeitsplätze schaffen und sichern wollen.

Fachgruppe Linux von Hamburg@work plant Open Source-Portal für Hamburger Metropolregion

Montag, 03. November 2008

Die Fachgruppe “Linux und Freie Software” von Hamburg@work lädt am 14.11. zu einer Sitzung mit dem Thema “Geschäftsmodelle mit Open Source” ein. Die Einladung richtet sich an alle, die in Hamburg mit und rund um die Themen Linux und Freie Software arbeiten. Der Aufruf gilt Anwendern, Dienstleistern, Softwareanbietern, Community-Vertretern und allen anderen Menschen, die sich über das Themenfeld Open Source in der Fachgruppe austauschen möchte.

Den Initialvortrag dazu hält Richard Seibt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der SUSE LINUX AG und heutiger Vorsitzender der Open Source Business Foundation. Weiteres Tagungsthema ist das Linux Portal Hamburg, das sich als Ziel gesetzt hat, alle Anbieter von Open Source-Lösungen in der Metropolregion Hamburg miteinander zu vereinen.

Die Fachgruppensitzung findet in den Geschäftsräumen der Deloitte & Touche GmbH am Axel-Springer-Platz 3 in 20355 Hamburg statt und beginnt um 14:00 Uhr. Anmeldungen können ab sofort an event.office@hamburg-media.net gerichtet werden.

Hamburg@work ist das Netzwerk der Entscheidungsträger von Medien, IT und Telekommunikation in der Metropolregion Hamburg. Getragen von einer Public-Private-Partnerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und Hamburger Unternehmen im Verbund des Hamburg@work e.V., bilden seine über 2.500 Mitglieder und Mitgliedsunternehmen das größte Branchen-Netzwerk seiner Art in Deutschland.

Open Source Marketing Professionals gründen eigenen Verband

Mittwoch, 19. März 2008

Wie so oft im Open Source Umfeld, hatte jemand eine Idee, diskutierte sie mit anderen und kurze Zeit später wurde ein Projekt daraus.

Es gibt derzeit keinen Berufsverband von Marketing Professionals, die sich auf Open Source-Themen spezialisieren. Also wurde einer gegründet, die OSMPA.

Da Open Source-Software oftmals ohne Lizenzkosten vertrieben wird, dreht es sich bei dem Angebot in der Regel um reine Dienstleistungen. Marketing von Open Source ist also Service Marketing, welches einen Teil meiner eigenen Dienstleistung ausmacht. Die OSMPA ist also ein spannendes Thema für mich.

[Update:] Seit gestern bin ich Mitglied in der OSMPA.

Mindmaps online simultan bearbeiten

Mittwoch, 30. Januar 2008

Mit dem Service von mindmeister.com ist es möglich, mit mehreren Personen eine Mindmap zeitgleich über das Web zu bearbeiten. Es herrscht also kein Zwang mehr, sich im gleichen Raum zu befinden und die Mindmap mit einem Projektor an die Wand zu werfen. Außerdem ermöglicht der Dienst, Maps entweder im Freemind- oder im MindManager-Format zu im- und exportieren.

Damit ist auch eine Konvertierung der Maps von dem einen Format in das andere möglich — sehr hilfreich für diejenigen, die sowohl in FOSS- (Free and Open Source) als auch in den klassischen Software-Welten zuhause sind und häufig hin- und herwechseln müssen. Andere Formate, wie z.B. PDF stehen ebenfalls zur Auswahl.
Mindmeister lässt sich nach der Anmeldung kostenfrei nutzen, ein Premium- und ein Teamangebot sind jeweils zu einem einstelligen Euro-Betrag je Monat bestellbar.

Open Source Business Award verliehen

Mittwoch, 23. Januar 2008

Heute abend wurde im Rahmen eines Empfanges der bayerischen Staatsregierung in der Kaiserburg in Nürnberg der Open Source Business Award verliehen. Der von der Open Source Business Foundation ausgelobte Award ist mit insgesamt 75.000 € Preisgeldern der am höchsten dotierte Business Plan Wettbewerb in Europa. Insgesamt 17 Juroren, die meisten davon Coaches der Foundation, haben über die Business Pläne der neun einreichenden Projekte befunden und sich auf die folgenden Gewinner verständigt:

Der mit 50.000 € dotiert erste Preis geht an die Firma rapid-i, die mit Ihrem Produkt RapidMiner eine Data Mining und Business Intelligence Lösung anbietet.

Mit 15.000 € wurde der zweite Platz belohnt, der an die Firma OpenBravo in Spanien ging, die eiine gleichnamige webbasierte Open Source ERP-Lösung entwickelt hat.
Die Firma brox IT-Solutions verfolgt mit ihrer Lösung eccenca das Ziel, einen international gültigen Standard für die Recherche, Aufbereitung und Zusammenführung von geschäftsrelevanten Daten zu etablieren. Der zugrunde liegende Business Plan wurde von der Jury mit dem dritten Platz und damit 10.000 € belohnt.

Dicht auf in der Punktewertung war der Business Plan der coresystems, die mit coreboot (ehemals LinuxBIOS) eine quelloffene Firmware-Lösung anbietet. Diese Leistung war der Jury ein Sonderpreis wert, einen von Intel gestifteten Multicore-Rechner.

Die Preisträger, aber auch die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs konnten den Empfang und die Open Source Meets Business Konferenz dazu nutzen, intensiven Kontakt zu Wagniskapital-Finanzierern zu knüpfen.

3. Open Source Meets Business Kongress in Nürnberg

Donnerstag, 17. Januar 2008

Vom 22. bis zum 24. Januar findet in Nürnberg der dritte Kongress Open Source Meets Business statt. Die vom Heise Zeitschriften Verlag veranstaltete Konferenz für CIOs, CTOs und IT-Entscheider gliedert sich wie im Vorjahr in die drei Teile:

  • Investment Summit
  • Technology Summit
  • Enterprise Summit

Zu den Keynote-Speakern und Podiumsdiskutanten zählen bekannte Namen von Unternehmen wie HP, IBM, Microsoft, Novell, Oracle und Red Hat aber auch hochrangige Anwendervertreter aus Industrie und Finanzwelt kommen zu Wort.

Über die drei Tage verteilt werden eine Vielzahl von Open Source-Lösungen dem interessierten Fachpublikum vorgestellt. Workshops zu Virtualisierung, Enterprise-Anwendungen, Tipps und Tricks im täglichen Umgang mit Open Source Lösungen runden die Veranstaltung ab.

Am ersten Tag der Konferenz, dem Investment Summit, stellen eine Reihe von Start up-Unternehmen ihre Lösungen vor und hoffen so, mit potentiellen Wagniskapitalgebern in Kontakt zu kommen. Zugleich bewerben sie sich mit der Vorstellung ihrer Lösung um den von der Open Source Business Foundation ausgelobten Open Source Business Award. Der mit 50.000 € dotierte Preis wird am 23. Januar im Rahmen der Konferenz vergeben. Die Jury des Wettbewerbes setzt sich aus den Campus Coaches der Open Source Business Foundation zusammen, die die Businesspläne der Teilnehmer bewerten werden.