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Erfolgreich im Beruf – über den Zusammenhang von Macht, Teamgeist und Erfolg

Freitag, 15. Februar 2008

In der Online-Fassung der Süddeutschen Zeitung findet sich heute ein Interview mit der Organisationspsychologin Claudia Eilles-Matthiessen. Darin spricht sie darüber, wie Erfolgsmenschen beschaffen sein müssen.

Angetrieben von den Motiven Gruppenzugehörigkeit, Leistung und Macht ist es hauptsächliche letzteres, welches einen erfolgreichen Manager ausmachen. Die Herausforderung für jeden Einzelnen liegt darin, den Machtanspruch nicht überwiegen zu lassen. Die Grenze vom Erfolgreichen zum Tyrannen ist schnell überschritten.

Um in einer Scheinwelt aus Meetings, Telefonkonferenzen und Reisen in der Business Class nicht die Bodenhaftung zu verlieren, bedarf es einer gehörigen Portion Selbstreflexion. Sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, über sich selber lachen können ist dabei die Kunst.

Dabei ist die Entwicklung einer Führungspersönlichkeit immer von der Prägung der Unternehmenskultur abhängig. Wenn in der Firma Ellenbogenmentalität gefördert wird, wenn Fairness und Teamgeist nicht belohnt werden, werden sich solche Tugenden auch nicht entfalten können.

In einem solchen Umfeld wird sich innerhalb kurzer Zeit jeder Angestellte an die Gepflogenheiten anpassen — oder gehen.

Diejenigen, die bleiben, empfinden die Kultur ihres Unternehmen immer mehr als normal und entwickeln sogar eine entsprechende Identität, die irgendwann auch das private Umfeld (unangemessen) bestimmt.