Mit ‘Führungskraft’ getaggte Artikel

Einführung einer Projektmanagement-Methode

Montag, 19. Januar 2009

Im vergangenen Jahr konnte Altenfelder Services Consulting ein Projekt zur Einführung einer Projektmanagement-Methode erfolgreich abschließen. Der Kunde ist die deutsche Niederlassung eines führenden internationalen Lebensmittel-Konzernes, der 2008 mit weltweit gut 2000 Mitarbeitern knapp 700 Mio EUR umgesetzt hat.More...

Die Ausgangslage:

Aufgrund des raschen Wachstums in der Vergangenheit, auch durch Firmenzukäufe, und der sehr spezifischen Anforderungen an die Beschaffung und die Integration von Produktionsstätten hatte der Kunde den konkreten Bedarf, sein Führungspersonal kurzfristig in Projektmanagement-Methoden zu schulen.

Der Lösungsansatz:

In enger Absprache mit dem Kunden wurde ein Training konzipiert, das seinem speziellen Bedarf Rechnung tragen sollte. Schwerpunkte der Ausbildung waren dabei insbesondere die Phasen der Projektfindung, der Meilenstein-Definition und -Kontrolle, sowie die Prozesse zum Berichts- und Eskalationswesen. Ein weiterer wichtiger Punkt war für den Kunden, wie Abweichungen im Projekt frühzeitig zu erkennen sind und wie dabei zu verfahren ist.

Die zu trainierende Mitarbeitergruppe bestand aus 12 Abteilungsleitern und 10 Sachbearbeitern, die in zwei gemischten Gruppen trainiert werden sollten.

Die Trainings wurden in eine eintägige Kickoff-Veranstaltung und ein dreitägiges Folgeseminar aufgeteilt, die beide jeweils zweimal durchgeführt werden.

Das Training hat das konzerneigene Projektmodell zugrunde gelegt, welches zwar bereits übersetzt aber noch nicht auf die lokalen Gegebenheiten angepasst war. Diese Anpassung wurde im Rahmen des Trainings von den Führungskräften selber erarbeitet, wodurch eine hohe Akzeptanz der Methode erreicht werden konnte. Hilfreich war dabei, im Rahmen eines Benchmarkes allgemein gültige Prozessdefinitionen aus den gängigen PM-Standards heranzuziehen und auf die Eignung für den Kunden zu überprüfen.

Dem Kunden war wichtig, dass die Trainingsmaßnahme praxisbezogen und “bodenständig” sein sollte und, wo möglich, auf englische Begriffe verzichtet. Der best practice-Ansatz mit Bezug auf erfolgreiche Praktiken anderer Unternehmen wurde deshalb mit Absicht gewählt.

Das Resultat:

Der Kunde hat nach der Durchführung der Trainingsmaßnahmen sehr schnell eigene Pilotprojekte aufgesetzt, die unter der Beobachtung eines dediziert installierten Projektbüros durchgeführt wurden. Die im Rahmen der Methodenanpassung initiierten wöchentlichen Sitzungen des Lenkungskreises sind inzwischen fest etabliert und haben dazu geführt, dass Ressourcen und Aufmerksamkeit auf die strategisch wichtigen Projekte des Unternehmens gelenkt werden können.

Weitere Details zu dieser Referenz und zu dem Projektaufwand nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage.

Erfolgreicher vierter Service-Stammtisch in Hamburg

Mittwoch, 19. November 2008

Am gestrigen Abend  fand der vierte Service-Stammtisch in Hamburg im Kaminzimmer des Goldenen Engels statt. Der von Kai Altenfelder ins Leben gerufene Stammtisch versteht sich als Plattform für Service-Manager und Kundendienstleiter. Auf den zweimonatlich stattfindenden Veranstaltungen können die Teilnehmer in lockerer Runde ihre Erfahrungen aus dem Service-Business austauschen.

Bei der vierten Veranstaltung in Hamburg trafen sich gestern Fach- und Führungskräfte aus dem Hamburger Großraum und Schleswig-Holstein. Bewährt hat sich das neue Konzept des Stammtisches, für die Teilnahme im voraus eine Organisationspauschale zu erheben. Von den angemeldeten Teilnehmern blieb niemand fern, es gab keine kurzfristigen Absagen.

So konnten die Teilnehmer von einer bunten Mischung an vertretenden Branchen und Positionen und demzufolge unterschiedlichen Blickwinkeln profitieren. Informationstechnologie, IT-Dienstleister, Telekommunikation, Elektrotechnik, Personalwirtschaft und Unternehmensberatung waren durch Abteilungs- und Bereichsleiter aus dem Customer Service bzw. Vorstände und Inhaber vertreten.

Ebenfalls bewährt hat sich die Neuerung, den Diskussionsabend durch einen Impulsvortrag zu starten und thematisch unter ein Leitbild zu stellen. So hat Iris Gordelik, Vorstandsvorsitzende der Gordelik AG, ihre Vision vorgestellt, dass Unternehmenslenker künftig Führungskräfte mit Erfahrungen aus dem Kundendialog sein werden.

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Auf nur einer Folie (die dafür aber in DIN A0) untermauerte sie ihre These anhand der Veränderungen in den typischen Aufbauorganisationen der vergangenen Jahrzehnte. In einem Ausblick auf 2020 prognostizierte sie, dass die Customer Service-Organisation eines Unternehmens dann nicht nur in der Geschäftsführung repräsentiert sein wird. Vielmehr glaubt sie daran, dass der Kundendienst dann der Treiber für alle anderen Linien des Unternehmens sein wird. Die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Produkte und Dienstleistungen kundenorientiert zu entwickeln und vertreiben werde dann kritischer Erfolgsfaktor sein.
Aus dieser für Kundendienstler reizvollen aber auch provokanten These folgten dann angeregte Diskussionen mit unterschiedlichen Positionen. Angefangen mit der Frage, ob es für den Kunden denn so viel vorteilhafter sei, wenn ein Kundendienst-Manager in einer gehobenen Position sitze. Bis hin zu Fragen der Prozessgestaltung, die in diesen neuen Formen der Aufbauorganisation einzurichten sein werden wurden viele Themengebiete berührt. Prozessorientierung versus Kundenorientierung wurden vertreten und die Erkenntnis formuliert, dass beide sich nicht ausschließen müssen. Viele Beispiele und persönliche Erfahrungen wurden in die Diskussion eingebracht, die letztlich aber offen endete.
In der Bewertung der aktuellen Marktsituation waren sich die Teilnehmer dann aber einig, dass Finanzkrise und Rezession auch neue Chancen aufwerfen. Der Kostendruck in den Unternehmen könne sowohl dazu führen, dass Projekte und Vorhaben zurück gestellt würden. Es sei aber ebenso möglich, dass gerade aufgrund des aktuellen Druckes Optimierungsprojekte jetzt begonnen würden.

Ein harter Kern an Teilnehmern hielt es gestern bis ca. 23:30 Uhr aus und hätte auch noch länger diskutiert, wenn nicht heute morgen die Arbeit wieder rufen würde. Das Feedback zur Veranstaltung war gut, auch zur Konzeptänderung, sodass die Folgeveranstaltung im Januar geplant werden kann.

Der nächste Service-Stammtisch in Hamburg wird voraussichtlich am Dienstag, dem 20. Januar 2009 wieder um 19:00 Uhr stattfinden. Das Thema des Abends und der Veranstaltungsort werden rechtzeitig ausgewählt und hier bekannt gegeben werden.Wenn Sie Vorschläge für diesen oder kommende Stammtische haben, so lassen Sie sie mich bitte wissen.

Erfolgreicher Start für den Bremer Service-Stammtisch

Donnerstag, 04. September 2008

Am gestrigen Abend trafen sich zum ersten Mal Support- und Serviceleiter aus der Region Bremen zum Fachsimpeln am Service-Stammtisch. Sie waren der Einladung von Kai Altenfelder in die Presse Bar Cuisine in der Bremer Innenstadt gefolgt.

In der sehr angenehmen Atmosphäre der Cantina im ersten Stock der Bar ließ es sich ungezwungen diskutieren. Sieben Fach- und Führungskräfte aus Automotive, IT und Maschinenbau kamen zu der Auftaktveranstaltung zusammen. Die im Laufe des Abends angeschnittenen Themen bewegten sich zwischen Aus- und Weiterbildung über Mitarbeiterbindung bis hin zur Kundenzufriedenheit.

Die Räumlichkeiten, das gute Essen und insbesondere der aufmerksame Service rundeten die Veranstaltung insgesamt ab. So gaben die Teilnehmer durchweg ein gutes Feedback zum Auftakt des Stammtisches ab und wollen gerne wieder kommen.

Der nächste Termin für den Bremer Service-Stammtisch ist Mittwoch, der 18.11.2008, wiederum um 19:00 Uhr in der Presse Bar  in der Langenstraße.

Dritter Service-Stammtisch in Hamburg

Mittwoch, 03. September 2008

Bereits zum dritten Mal fand gestern Abend in Hamburg der Service-Stammtisch für Fach- und Führungskräfte im Service Business statt. Leider waren trotz vieler Zusagen etliche Teilnehmer dann doch nicht erschienen, was der Diskussionsfreude der Anwesenden aber keinen Abbruch tat.
In der inzwischen bewährten Lokation von Hornbachers Goldenem Engel in Hamburg Harburg trafen sich die Teilnehmer bei (reichlich) leckerem Fingerfood erneut zum Austausch von best practices im Service. Vertreten waren die Branchen Öffenlichkeitsarbeit, Finanzwesen, Unternehmensberatung sowie private Hochschule.
Die Stammtischler diskutierten über Themen wie die Herausforderungen beim Übergang vom internen Dienstleister zum Marktteilnehmer. Die Bildung marktgerechter Preise waren ebenso ein Aspekt wie die Werdegänge typischer Service-Fachkräfte. Passend zum Thema verwies Kai Altenfelder auf die Aktivitäten des AFSMI, German Chapter, der sich für die Professionalisierung des Service Business durch Ausbildung und wissenschaftliche Forschung einsetzt. Die nächste Veranstaltung des AFSMI findet im September in Hamburg statt und hat “Managed Service” zum Thema. Gastgebender Veranstalter ist die International Business School of Service Management. Zufällig war ein Vertreter der ISS beim Stammtisch anwesend und konnte mehr über die Ziele der Hochschule berichten.
Gegen 21:30 Uhr löste sich der Service-Stammtisch allmählich auf. Für kommende Stammtische wird das Konzept verändert werden, um das Nichterscheinen und kurzfristige Absagen der Teilnehmer zu vermeiden.
Gleich heute geht es weiter mit Networking im Service Business, dieses Mal aber in Bremen. In der Presse Bar Cuisine findet um 19.00 Uhr die Auftaktveranstaltung für regelmäßige Service-Stammtische statt, ebenfalls im 2-Monatsrhythmus.
Der nächste Termin für den Stammtisch in Hamburg ist wieder ein Dienstag, der 18. November. Treffpunkt ist das Kaminzimmer im Restaurant Goldener Engel in der Harburger Schloßstr. 7 in Hamburg.

Zweiter Service-Stammtisch in Hamburg

Mittwoch, 02. Juli 2008

Am gestrigen Dienstag Abend fand zum zweiten Mal der Stammtisch für Servicemanager und Kundendiensleiter statt. In der bewährten Lokation von Hornbachers Goldenem Engel in Hamburg Harburg trafen sich die Teilnehmer zum Fachsimpeln. Aufgrund der längeren Einladungsfrist konnten sich mehr Fach- und Führungskräften den Termin einrichten als noch beim ersten Stammtisch. Vertreten waren gestern die Branchen Informationstechnologie, Immobilienwirtschaft, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Telekommunikation.

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In der bunten Zusammenstellung der Stammtisch-Teilnehmer lag dann auch die Würze der Veranstaltung: Aufgrund der jeweiligen Branchenzugehörigkeit mit ihren anderen Betrachtungswinkeln brachten die Stammtischler immer neue Perspektiven in die Diskussion.

Gestärkt mit Hornbachers Fingerfood und viel Flüssigkeit diskutierten die Servicemanager über Themen wie die Messung der Kundenzufriedenheit im Entstörungsfall und dem Vergleich der Daten mit üblichen Werten aus der jeweiligen Branche. Auch über die Herausforderung, Kunden wirksam in die Pflicht zur Mitwirkung bei der Dienstleistung zu nehmen, wurde lebhaft gesprochen.

Unternehmensinterne IT-Dienstleister sehen sich aktuell mit einer wachsenden Palette an zu unterstützenden Produkten konfrontiert, auch solchen, über die sie nicht die Verfügungshoheit haben. Es gab interessante Einblicke, mit welchen Strategien sich die Service-Manager diesen Situationen stellen.

Ebenfalls spannend waren die Schilderungen der Aufgabenstellungen in der Immobilienwirtschaft, die sich zunehmend dem Thema Outsourcing und Generalunternehmerschaft widmen muss. Das brachte dann noch die Fragestellung auf den Tisch, wie sich die Dreiecksbeziehung zwischen Dienstleister, Auftraggeber und Endkunde auf dessen Zufriedenheit auswirken kann.

Gegen 22:30 Uhr löste sich der Service-Stammtisch allmählich auf. Die Teilnehmer gaben auch dieses Mal ein positives Feedback zur Veranstaltung ab und regten an, künftige Stammtisch-Termine unter vorher definierte Themen zu stellen.

Der nächste Termin für den Stammtisch in Hamburg ist wieder ein Dienstag, der 02. September. Treffpunkt ist wie gewohnt das Restaurant Goldener Engel in der Harburger Schloßstr. 7 in Hamburg.

Stammtisch für Kundendienstleiter

Mittwoch, 21. Mai 2008

Buxtehude, 21. Mai 2008

Unternehmen sehen zusätzlichen Service zu ihren Produkt häufig als einen Ausweg aus drohendem Kundenschwund an. Über die Dienstleistungen sollen die Kunden nach dem Produktkauf immer wieder begeistert werden. Langfristige Kundenbindung ist das Ziel der Unternehmen, die Konsumenten sollen mehr und öfter von ihnen kaufen.

Wie aber wird guter Service erbracht, wie lässt sich die Qualität langfristig steigern?

Der Unternehmensberater Kai Altenfelder hat den “Service-Stammtisch” ins Leben gerufen, ein Forum, in dem sich Kundendienstleiter und Service-Manager regelmäßig treffen können. In lockerer Runde werden typische Herausforderungen der Service-Welt über Branchengrenzen hinweg diskutiert. Die Teilnehmer tauschen Erfahrungen aus und lernen an den Fehlern der anderen. So können sie sich an den best practices ihrer Kollegen orientieren.

“Im Gespräch mit meinen Kunden kommen immer wieder die Themen Qualität und Innovation im Service auf den Tisch.” weiß Altenfelder zu berichten. Der 40-jährige Buxtehuder hat sich auf die Beratung von Kundendienstorganisationen spezialisiert. Zu seinen Kunden zählen HighTech-Unternehmen sowohl aus der Region als auch aus der ganzen Bundesrepublik. Deren technologischer Vorsprung ist aber nicht immer ein Segen: “Die Kunden dieser Unternehmen sind sehr anspruchsvoll. Der Innovationsdruck ist auch bei den Dienstleistungen immens.” erklärt Kai Altenfelder. Im Tagesgeschäft ist oftmals nicht genug Ruhe zur Verbesserung der Serviceangebote vorhanden. Den Dienstleistern gehen die Ideen aus. “Viele Fach- und Führungskräfte in den Kundendienstabteilungen beklagen den mangelnden Austausch mit Kollegen aus anderen Unternehmen und Branchen.”, so der Berater.

Der Stammtisch findet im Zweimonats-Rhythmus statt, erstmalig am 2. Juni in Hamburg. Weitere Termine sind demnächst auch in Bremen geplant. Weitere Informationen zum Ablauf und der Anmeldung finden sich im Web auf www.service-stammtisch.de

Kontakt:

Altenfelder Services Consulting
Dipl.-Ing. Kai Altenfelder VDI
Hansestr. 1
21614 Buxtehude
Tel. +49-4161-301660
Fax +49-4161-301661

info@altenfelder.com
www.altenfelder.com

Über Altenfelder Services Consulting:

Kai Altenfelder, Jahrgang 1968, hat Umwelttechnik an der Fachhochschule Hamburg studiert. Zeitgleich war er als Berater für Unix und Netzwerke freiberuflich tätig. Nach der Ausbildung zum Projektmanager hat er die Dienstleistungsorganisation für den Geschäftskundensupport der SuSE Linux AG in Nürnberg aufgebaut und geleitet. Altenfelder hat in dieser Zeit eine strukturierte Organisation für den weltweiten Enterprise-Support von Fortune 1000-Kunden geschaffen. Das Angebotsportfolio wurde grundlegend überarbeitet und an den indirekten Vertrieb angepaßt. Im Anschluß daran hat er den SuSE-Support im Rahmen der Akquisition durch Novell, Inc. in die globale Organisation von Novell Technical Services sowohl prozeß- als auch infrastrukturseitig integriert. Der Diplom-Ingenieur ist Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure, der Association of Services Management International, dem IT Service Management Forum, der Open Source Business Foundation und der Open Source Marketing Professionals Association. Seit Anfang 2006 stellt er im Netzwerk mit anderen Spezialisten sein Know-How als Berater für Service Management anderen Unternehmen zur Verfügung. Zu seinen Kunden zählen mittelständische Unternehmen und Konzerne aus den Branchen IT, Handel, Lebensmittel, Transport & Logistik, Umwelttechnik sowie erneuerbare Energien.

30% aller Veränderungsprozesse in deutschen Unternehmen scheitern

Freitag, 14. Dezember 2007

Die VDI nachrichten berichten in ihrer aktuellen Ausgabe davon, dass laut einer Studie der TU München in deutschen Unternehmen dreissig Prozent aller Veränderungsprozesse scheitern.

Die üblichen Gründe dafür sehen die Autoren der im Artikel zitierten Studie in dem “unzureichende(n) Engagement der oberen Führungsebenen”, “unklare(n) Zielbilder(n) und Visionen der Veränderungsprozesse” sowie durch “lückenhafte oder verspätete Information an die Mitarbeiter”.
Das ist einerseits nicht überraschend, wenn man den Alltag in deutschen Unternehmen kennt und miterlebt hat, wie wichtige Neuerungen in der Organisation oder in den Abläufen den Mitarbeitern vorgestellt werden. Andererseits stammt die Erkenntnis, dass Mitarbeiterengagement und Identifikation mit dem eigenenen Unternehmen wichtige Parameter im Change Management sind, bereits aus den dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Warum also werden in einem Drittel deutscher Unternehmen die gleichen Fehler immer wieder gemacht?

Die Dynamik des Marktumfeldes zwingt immer mehr Unternehmen, sich rasch auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen. In vielen Branchen ist Stillstand gleichbedeutend mit Rückschritt. In deren Märkten gibt es keine Ruhezonen mehr, da sich Kunden und Anbieter pausenlos neu orientieren. Die Führungskräfte sind daher gehalten, soziale Systeme in ihren Unternehmen zu entwickeln, die die Aufmerksamkeit stärker auf die eigenen Mitarbeiter lenken. Deren Ängste und Vorbehalte vor Veränderungen dürfen nicht unterschätzt oder gar übergangen werden.

Die Schlüsselpersonen in einem veränderten Prozess müssen in die Vorbereitungen un Umsetzungen mit eingebunden werden. “Aus Betroffenen Beteiligte machen” lautet nicht umsonst das Mantra der auf Change Management spezialisierten Unternehmensberatungen. So wird gewährleistet, dass wichtige Meinungsbildner im Unternehmen die Veränderung unterstützen und sie nicht durch offenen oder, schlimmer, passiven Widerstand verhindern.

Bewährt hat sich die externe Begleitung von Veränderungsprozessen durch geschulte Berater und Coaches, die bereits Erfahrungen in der Einführung neuer Methoden oder vergleichbarer Organisationsänderungen gesammelt haben.

Webseite des AFSMI German Chapter überarbeitet

Mittwoch, 13. Juni 2007

Die Webseite des deutschen Ablegers vom internationalen Verband “Association of Services Management International” ist nach längerer Zeit der Überarbeitung wieder online.

Der AFSMI ist der weltweite Berufs- und Interessenverband für Führungskräfte der High-Tech-Dienstleistungsbranche. Unternehmer und Manager, die sich der Qualität und Spitzenleistungen im Service-Business verpflichtet haben, nutzen die Plattform des Verbandes, um Kontakte zu knüpfen, Wissen auszutauschen und sich persönlich und geschäftlich weiterzuentwickeln.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des deutschen Vereines findet im Rahmen des 56. AFSMI Events am Donnerstag, den 14.06.2007, ab 17.45 Uhr statt. Die Tagungs-Adresse lautet:

Technische Universität München
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Boltzmannstrasse 3
85748 Garching

Die begleitende Konferenz wird in Kooperation mit der TU München veranstaltet und steht unter dem Motto „Wie werde ich erfolgreich im Lösungsgeschäft?“

Umwelttechnikfirmen suchen IT-Fachkräfte als Manager

Donnerstag, 31. Mai 2007

Wie der Newsdienst ZDNet berichtet, suchten Umwelttechnikfirmen derzeit verstärkt nach IT-Führungskäften, um ihr eigenes Management-Team mit den nötigen Kenntnissen zu bereichern. Angeschoben vom Geld der Wagnisfinanzierer, versuchten viele Start Up-Unternehmen, ihre derzeit wissenschaftlich geprägten Geschäftsführungen durch Business-Know-how aus der IT fit für das Wachstum zu machen.

Der vermeintliche Spagat für die Manager, die bisher nur mit Hard- und Software zu tun hatten, sei nicht so groß wie angenommen. Die Management-Erfahrung aus Hightech-Unternehmen würde sich mit den vorhandenen Ingenieursleistungen in den Unternehmen gut kombinieren lassen. Deren bisherige Führungsstrukturen würden durch den Einfluss der Quereinsteiger aus der IT belebt, Impulse auf Innovation und Kostenreduzierung seien bereits spürbar, heißt es.

Bemerkenswert sei, dass sich unter den vermeintlichen Umwelttechnik-Newcomern Mitarbeiter fänden, die in den letzten Jahren zwar in der IT gearbeitet hätten. Ihren Hochschul-Abschluss hätten sie davor aber in Umwelttechnik oder einem verwandten Thema gemacht.

Selten habe ich mich durch einen Artikel besser beschrieben gefunden, als durch diesen. Selber Diplom-Ingenieur für Umwelttechnik, habe ich in den vergangenen Jahren als Service Manager in Software-Unternehmen gearbeitet. Nun bringe ich dieses Know-how als Berater in Technologie-Unternehmen, u.a. im Wachstumsmarkt Umwelttechnik, mit ein. Es ist schön, die eigene Unternehmensstrategie so von extern bestätigt zu bekommen.