Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen’

itSMF Jahreskonferenz in Berlin

Dienstag, 27. November 2007

Vom 4. bis zum 5. Dezember findet im Berliner Convention Center Estrel der diesjährige Jahreskongress des itSMF e.V. statt. Beide Veranstaltungstage bieten Keynotes hochkarätiger Vertreter aus Wirtschaft und Hochschule sowie Vorträge in den vier Streams:

  • IT-Industrialisierung
  • IT-Business-Integration
  • Reifegrad und Zertifizierung
  • ITSM in der Praxis

Am Abend des ersten Kongresstages findet das traditionelle Gala-Diner statt, auf dem in diesem Jahr der Präsident des VfB Stuttgart und langjähriger IBM-Manager Erwin Staudt die Abend-Keynote halten wird.
Bereits vor dem Kongress besteht am 3. Dezember die Möglichkeit, in Pre-Workshops sein Wissen in Spezialthemen zu vertiefen.

Ausbildung zum akkreditierten ISO/IEC 20000 Berater

Mittwoch, 04. Juli 2007

Der TÜV Süd bietet einen dreitägigen Kurs inklusive Prüfung zum akkreditierten ISO/IEC 20000 Berater an. Nachdem das Thema noch recht neu ist und ich einen Beratungsschwerpunkt auf IT Service Management nach ITIL gesetzt habe, führte kein Weg an diesem Kurs vorbei.

Nun sind die drei Tage herum, ich habe die Prüfung geschrieben und fiebere dem Ergebnis entgegen. Da das itSMF UK die Akkreditierungsstelle für das Ausbildung ist, wurde die Prüfung auf Englisch durchgeführt und die Unterlagen zur Korrektur nach England geschickt. Doch der Reihe nach:More...

Am Montag morgen treffe ich mit dem Nachtzug aus Hamburg in München ein. Die Zugfahrt lässt sich als akzeptabler Kompromiss zwischen Schlafen und Reisen beschreiben, zumindest solange man sich für die Option Schlafabteil und gegen die Liegesitze entscheidet. Der reservierte Mietwagen steht bereit und dank des Navigationssystemes im Smartphone bin ich schon kurze Zeit später am Gebäude des TÜV Süd in der Westendstraße angekommen.

Der Empfang schickt mich nach kurzer Rückfrage in den richtigen Raum, in dem ich freundlich empfangen werde. Kaffee und andere Getränke stehen bereit, die Schulungsunterlagen sind schon auf den Tischen verteilt, alles macht einen gut organisierten Eindruck. Nach und nach treffen auch die anderen Teilnehmer ein, wir sind mit acht Personen eine angenehm kleine Gruppe. Die beiden Trainer stellen sich und das Programm vor und nachdem auch wir Teilnehmer uns gegenseitig vorgestellt haben, geht es los.

Der erste Tag wird vom Teil 1 der ISO Norm beherrscht, die wir im Detail durchgehen und besprechen. Das Lesen des Normen-Englisch ist ermüdend und die Trainer haben gut damit zu tun, uns bei der Stange zu halten. Fragen und Diskussionen sind zugelassen und werden rege genutzt. Gegen 17:00 Uhr ist es dann geschafft, der Kopf ist voll und der Lehrstoff für den ersten Tag durchgenommen. Wir erhalten eine Probeprüfung als Hausarbeit für den nächsten Tag und sind in den Feierabend entlassen. Ich quäle mich mit dem Auto durch den Münchner Stadtverkehr, denn ich bin privat im östlichen Umland untergebracht. Vor dem Schlafengehen lese ich nochmals das Normenpapier durch und fülle anstatt in den vorgesehenen 30 Minuten den Multiple choice-Test in einer guten handvoll Minuten aus.

Am nächsten Morgen streiken die Lokführer wie angekündigt in weiten Teilen Bayerns, die Straßen sind voller Autos, der Verkehr ist mörderisch. Inklusive Parkplatzsuche komme ich trotz rechtzeitigen Starts eine halbe Stunde zu spät, sehr ärgerlich. Die rasche Auswertung meines Probetests ergibt 86%, nicht schlecht für den Anfang.

Der zweite Tag steht unter dem Stern des zweiten Teils der Norm, dem Code of Practice, der die “sollte”-Ausführungen enthält. Dieses Mal gehen die Trainer ob der umfangreichen Stoffmenge nicht im Detail mit uns durch die Norm sondern zeigen uns anhand vorbereiteter Mindmaps die Unterschiede zum Teil 1 auf. Obwohl die Maps ein gutes Kondensat des Normentextes sind, tragen sie auch zur beginnenden Verwirrung von uns Teilnehmern bei. Neben der Norm und den Präsentationsfolien sind die Maps nämlich die dritte Darstellungsform des Lehrstoffes. Allein die Papierflut löst die ersten Fluchtreflexe aus, uns dämmert, dass allein mit ITIL-Vorkenntnissen dieses Rennen nicht zu gewinnen ist.

Die Probe des schriftlichen Tests lässt sämtliche Illusionen schwinden, die Prüfung wird schwer werden. Zu schwer? Wieder gibt es einen Multiple choice-Test für “zuhause” mit und der zweite Schulungstag ist um. Nach der Wiederholung meiner Auto-Odyssee vom Vortag ist für den Rest des Abends Büffeln angesagt, nur kurz vom Abendessen unterbrochen. Als gebranntes Kind will ich am dritten und letzten Tag nicht zu spät kommen und entsprechend noch früher aufstehen. Also ist um 23:00 Uhr Schluß mit Lernen, das muss reichen. Oder?

Ok, frühes Aufstehen hat geklappt. Badezimmer, Anziehen, kurzes Frühstück und Abschied von meiner Gastgeberin und dann hat mich die Straße wieder. Um es kurz zu machen, es hat nicht gereicht. Wieder brauche ich doppelt so lange wie die vorhergesagte Anfahrtszeit, der komfortable Zeitpuffer schmilzt zusehens dahin. Heute bin ich nur ein paar Minuten zu spät, immerhin…

Wir besprechen die Testergebnisse vom Vortag, diesmal ist auch der MC-Test nur mittelmäßig ausgefallen. Der Rest des Vormittages vergeht mit Wiederholungen und dem letzten bisschen Lehrstoff. Schon ist Mittagszeit, die Nervösität bei allen spürbar. Nach dem Essen bleibt uns noch eine Stunde zur individuellen Vorbereitung, dann geht es los:

Der erste Teil der Prüfung besteht aus 25 MC-Fragen auf Englisch, wir haben eine Stunde Zeit dafür. Mir kommen die Fragen schwerer vor als in der Vorbereitung, aber das mag auch an der Prüfungssituation liegen. Nach der Hälfte der Zeit gebe ich ab, zweimal bin ich durch alle Fragen gegangen und habe tatsächlich im zweiten Durchlauf noch Antworten korrigiert. Mehr Nachdenken wäre kontraproduktiv, die Erfahrung lehrt, dass bei Multiple choice-Tests zu langes Grübeln nur zu Verschlimmbesserung des Testergebnisses führt.

Wir Frühabgeber diskutieren mit dem Kaffeebecher in der Hand unsere Ergebnisse vor der Tür, während drinnen im Raum einige Teilnehmer die volle Zeit zur Beantwortung ausnutzen. Langsam stellt sich meine innere Ruhe wieder ein, den ersten Teil müsste ich eigentlich gut erledigt haben.

Nach kurzer Pause geht es in den zweiten Teil der Prüfung, den schriftlichen Test auf Englisch. Als “non-native speaker” erhalten wir einen Zeitbonus von 15 Minuten. Insgesamt also 75 Minuten für die Beantwortung von vier Fragenkomplexen, alle um die beiden ISO 20000-Prozesse Release Management und Information Security Management herum. Klasse, im Release Management bin ich seit einem Jahr zuhause, das kommt mir entgegen! Security liegt mir allerdings nicht so sehr…

So brauche ich denn auch 70 Minuten, bevor ich meine Blätter abgebe. Ich habe zu allen Themen etwas geschrieben, der Kopf ist leer.

Nun geht alles schnell. Kurze Verabschiedung, die Feedback-Runde haben wir schon vor der Prüfung absolviert. Noch ein paar Karten getauscht und sich gegenseitig versichert, dass man mal zusammen etwas machen sollte. Dann das Auto suchen, schnell tanken und zurück zum Bahnhof. Glücklicherweise sind die Streiks ausgesetzt und ein ICE in Richtung Norden steht auf den Gleisen bereit.

Mein Fazit der drei Tage?

Das Thema ist trocken und schwer verdaulich, der Stoff sehr umfangreich und in den zweieinhalb Tagen nicht zu bewältigen, wenn man keine ITIL-Vorkenntnisse hat. Andererseits, warum wollte man ISO 20000-Berater werden wollen, wenn man ITIL nicht einmal kennt? Doch auch mit Vorkenntnissen bleiben Ausbildung und Prüfung wirklich schwer, die Meßlatte für das Bestehen und die damit verbundene Akkreditierung ist hoch gehängt. Ob es bei mir gereicht hat, wird sich in einigen Wochen zeigen, wenn die Prüfungsergebnisse aus UK zurück sind. Bis dahin empfehle ich allen potentiellen Teilnehmer dieser Ausbildung, sich im Vorfeld alle ITIL-Prozesse nochmals genau anzusehen und zu verinnerlichen.

Zur Prüfung muss man dann allerdings einige der Kenntnisse und Erfahrungen wieder “vergessen” und sich stur an die Fragestellungen halten. Interpretationen sind fehl am Platze und Erfahrungen aus der Praxis für die Prüfungssituation nicht immer anwendbar. Als sehr schwer habe ich die inhaltliche Abgrenzung der Themen aus den beiden Teilen der Norm empfunden. Vermutlich wäre es sinnvoll, sich schon vor dem Besuch des Kurses die Norm zu bestellen und weite Teile davon einfach stumpf auswendig zu lernen. Während des Kurses kommt dann der Aha-Effekt des Verstehens…

ISO 20000 – was ist das, wem nützt es und wie erlangt man es?

Dienstag, 26. Juni 2007

Die internationale Norm ISO 20000 zielt darauf ab, dass Unternehmen einen integrierten Prozessansatz nutzen, um IT Dienstleistungen zu erbringen. Der englischsprachige Normentext spricht dabei von “effective delivery”, also erfolgreicher, leistungsfähige und nachhaltiger Dienstleistung.
Grundlage für die in ISO 20000 beschriebenen Management-Prozesse ist das ITIL-Rahmenwerk (IT Infrastructure Library), welches vom britischen Office of Government Commerce (OGC) definiert und ins Leben gerufen wurde. ITIL ist mittlerweile der weltweite defacto-Standard für die Erbringung von IT Service Management, weit über die Grenzen Englands hinaus. Ständig weiter entwickelt werden die Prozesse durch das weltweite IT Service Management Forum (itSMF), einer non-profit Organisation mit lokalen Ablegern in vielen Ländern.
Das Besondere an ITIL ist der best practice-Ansatz des Prozesswerkes, d.h. durch die Pflege und Weiterentwicklung durch persönliche und Unternehmensmitglieder im itSMF fließen immer aktuelle Erfahrungen in das Rahmenwerk mit ein.
Die Norm bietet nun den Unternehmen, die bereits erfolgreich ITIL-Prozesse auf ihre Organisation angepasst und eingeführt haben die Möglichkeit, ihren internen Erfolg öffentlich zu machen. Wie bei anderen ähnlich gelagerten Zertifikaten (ISO 9000ff, SCP etc.) auch, ist ISO 20000 natürlich eine Marketing-Botschaft der Zertifizierten.
Darüber hinaus bietet eine entsprechende Zertifizierung aber noch mehr Vorteile:

  • ISO 20000 wird aller Voraussicht den gleichen Stellenwert einnehmen wie ISO 9000 im Bereich Qualitätsmanagement, d.h. Unternehmen werden von ihren IT-Dienstleistern einen entsprechenden Nachweis fordern
  • wer sich als IT-Dienstleister dem Aufwand einer Zertifizierung stellt, beweist, dass der Qualitätsanspruch und der kontinuierliche Verbesserungsprozess eine wichtige Rolle in der Organisation spielen
  • ein erteiltes Zertifikat kann ein wichtiger Meilenstein im Weiterentwicklungsprozess des Dienstleisters sein und damit
  • einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeitermotivation leisten
  • eine Dienstleistungs-Organisation hat durch ITIL-Prozesse höhere Effektivität und Effizienz (itSMF: 70% der ITIL anwendenden Unternehmen berichten von greif- und messbaren Vorteilen, IDC: 79% Reduzierung von Ausfallzeiten, ROI um 1300% höher)

Wie passen nun die ISO-Norm und das ITIL-Prozessrahmenwerk zusammen?

Die Norm besteht aus zwei Teilen:

ISO 20000-1:2005 ist die formale Spezifikation und definiert die Anforderungen an die Organisationen, die ihren Kunden IT-Dienstleistungen wiederholbar in einer vereinbarten Qualität liefern wollen. Der zweite Teil, ISO 20000-2:2005, ist der sogenannte “code of practice”, der die oben erwähnten best practices für Service Management-Prozesse im Geltungsbereich der Norm beschreibt. Dieser Leitfaden basiert, wie um Grunde genommen auch der erste Teil der Norm, auf den bekannten ITIL-Prozessen. Dieser zweite Teil ist daher besonders für Unternehmen und Organsationen hilfreich, die ITIL-Prozesse bereits anwenden und sich auf ein Audit vorbereiten wollen.

Die Vorbereitung auf das Audit kann ein Unternehmen entweder in Eigenregie organisieren, oder sich der Hilfe eines externen Beraters bedienen. Diese akkreditierten ISO/IEC 20000 Berater sind durch ein vom itSMF wiederum akkreditiertes Trainingsunternehmen speziell auf die Beratung und Vorbereitung zur ISO 20000-Zertifizierung ausgebildet worden. Die Berater erhalten Ihre Akkreditierung direkt vom itSMF (im konkreten Fall dem itSMF UK) und sind dort registriert. Durch diese verliehenen Weihen kann ein Unternehmen bei der Auswahl des externen Beraters davon ausgehen, sich besonders qualifizierte und erfahrene Experten ins Haus zu holen.

Webseite des AFSMI German Chapter überarbeitet

Mittwoch, 13. Juni 2007

Die Webseite des deutschen Ablegers vom internationalen Verband “Association of Services Management International” ist nach längerer Zeit der Überarbeitung wieder online.

Der AFSMI ist der weltweite Berufs- und Interessenverband für Führungskräfte der High-Tech-Dienstleistungsbranche. Unternehmer und Manager, die sich der Qualität und Spitzenleistungen im Service-Business verpflichtet haben, nutzen die Plattform des Verbandes, um Kontakte zu knüpfen, Wissen auszutauschen und sich persönlich und geschäftlich weiterzuentwickeln.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des deutschen Vereines findet im Rahmen des 56. AFSMI Events am Donnerstag, den 14.06.2007, ab 17.45 Uhr statt. Die Tagungs-Adresse lautet:

Technische Universität München
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Boltzmannstrasse 3
85748 Garching

Die begleitende Konferenz wird in Kooperation mit der TU München veranstaltet und steht unter dem Motto „Wie werde ich erfolgreich im Lösungsgeschäft?“

9. S-Business Europe Services Leadership Konferenz

Sonntag, 22. April 2007

Vom 19. bis zum 21. April findet in Zürich die 9. europäische S-Business Konferenz des AFSMI statt. Ausgerichtet vom schweizerischen Chapter des internationalen Branchenverbandes der Service Manager, steht die Konferenz in diesem Jahr unter dem Motto “Changing the Service Game Plan”. Die Teilnehmer erwartet ein zweieinhalbtägiges Vortragsprogramm rund um Themen wie Kundenzufriedenheit, Performancesteigerung im Kundendienst, Service Design und andere Themen. Die Referenten sind hochkarätig und international besetzt, sie berichten sowohl aus der täglichen (best) practice als auch aus aktueller Service-Forschung.

[Update]

Das folgende Bild zeigt W. Taurel, K. Altenfelder, M. Schwarz und T. Theissen (v.l.n.r.) während einer Gesprächsrunde auf der Konferenz.

Mitglieder des AFSMI German Chapter in Zürich

Mitglieder des AFSMI German Chapter in Zürich

“Open Source Meets Business” in Nürnberg

Montag, 15. Januar 2007

In der kommenden Woche findet vom 23. bis zum 26. Januar die zweite “Open Source Meets Business” Konferenz des Heise Zeitschriften Verlages statt. Die Veranstaltung gliedert sich auf in einen Investment Summit am ersten Tag, einen Technology Summit am zweiten Tag, gefolgt von zwei Tagen Enterprise Summit. Während der Konferenz werden 55 Vorträge zu Open Source Projekten und Technologien zu hören sein, ergänzt durch 65 best practice Vorträge von Anwendern aus verschiedenen Branchen.

In einem Posterwettbewerb können sich Open Source Projekte sich und ihre Ideen vorstellen. Die ausgewählten Teilnehmer erhalten freien Eintritt zu allen Konferenzvorträgen und den beiden Abendveranstaltungen. Zusätzlich werden die Poster von den Campus Coaches des Linux Business Campus Nürnberg bewertet, dem Gewinnerteam winkt eine einjährige freie Mitgliedschaft im LBCN.

Gastvortrag “Dienstleistungsmarketing” an der Hochschule 21

Dienstag, 14. November 2006

Am kommenden Montag wird der Services Management-Berater Kai Altenfelder einen Gastvortrag an der Hochschule 21 in Buxtehude halten. Der im Rahmen einer Marketing-Vorlesung angesiedelte Vortrag richtet sich an Studierende des Studienganges “Bau- und Immobilienmanagement”. Das Referat über Dienstleistungsmarketing behandelt nicht nur dessen Grundlagen sondern auch die besonderen Aspekte für Freiberufler.Die Hochschule 21, im Jahr 2004 hervorgegangen aus der Fachhochschule NordostNiedersachsen, baut mit ihren Vorgängereinrichtungen auf eine mehr als 130-jährige Tradition. Heute ist die private Hochschule eine gemeinnützige Gesellschaft in privater Trägerschaft, an der sich neben der öffentlichen Hand auch Unternehmen aus der Region beteiligen. Aktuell bietet die Hochschule vier Studiengänge an, Bauingenieurwesen, „Bauen im Bestand“, Bau- und Immobilienmanagement sowie seit kurzem auch Physiotherapie.
Schon jetzt verwirklicht die Hochschule 21 laut eigener Bekundung viele Wünsche an eine Modellhochschule: Kompaktstudium, kleine Lerngruppen, hochgradiger Praxisbezug, Wirtschaftlichkeit in der Finanzierung, Regionalbezug, Aktualität, Wissenschaftlichkeit, Forschung und Entwicklung für die mittelständische Wirtschaft.

Gerade der Praxisbezug ist denn auch Auslöser für den Vortrag gewesen: Als Service Manager für internationale Unternehmen verfügt Kai Altenfelder über mehr als zehnjährige Erfahrung in verantwortlichen Positionen im Service Management. Aus eigener Anschauung wird er von den besonderen Anforderungen an Freiberufler berichten, die trotz eingeschränkten Marketing-Budgets ihre Dienstleistungen erfolgreich an die Kunden bringen müssen. Welche Strategien und Methoden sich dabei als erfolgreich herausgestellt haben und wie Kunden langfristig gebunden werden können, sind Inhalt seines Vortrages.

[Update: Die Folien zum Vortrag liegen zum Download bereit.]

Kontakt:

Altenfelder Services Consulting
Dipl.-Ing. Kai Altenfelder
Abtstr. 1
21614 Buxtehude
Tel. +49-4161-5037-70
Fax +49-4161-5037-80
EMail an Altenfelder Services Consulting

www.altenfelder.com

Über Altenfelder Services Consulting:

Kai Altenfelder, Jahrgang 1968, hat Umwelttechnik an der Fachhochschule Hamburg studiert. Zeitgleich war er als Berater für Unix und Netzwerke freiberuflich tätig. In den Jahren 1998 bis 2004 hat er die Abteilung für den Geschäftskundensupport für die SuSE Linux AG aufgebaut und geleitet. Altenfelder hat in dieser Zeit eine strukturierte Organisation für den weltweiten Enterprise-Support von Fortune 1000-Kunden geschaffen. Das Service-Angebotsportfolio wurde grundlegend überarbeitet und an den indirekten Vertrieb angepaßt. Im Anschluß daran hat er den SuSE-Support im Rahmen der Akquisition durch Novell, Inc. in die globale Organisation von Novell Technical Services sowohl prozeß- als auch infrastrukturseitig integriert. Der Diplom-Ingenieur ist Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure, der Association of Services Management International und dem IT Service Management Forum e.V.. Seit Anfang 2006 stellt er im Netzwerk mit anderen Spezialisten sein Know-How als Berater für Service Management anderen Unternehmen zur Verfügung. Zu seinen Kunden zählen mittelständische Unternehmen und Konzerne aus den Branchen IT, Handel, Transport & Logistik.

Open Source Business Forum in Potsdam

Dienstag, 31. Oktober 2006

Am 7. November findet im Potsdamer Hasso Plattner Institut das Open Source Business Forum statt. Laut dem Veranstalter Hasso Plattner Ventures (HPV) bietet die Konferenz eine Plattform für Entrepreneure mit innovativen und kreativen Geschäftsideen. Auf ihr können die Unternehmer ihre Ideen einem Kreis von ausgesuchten Industriepartnern und Investoren vorstellen. Das Ziel der Konferenz sei das Starten und Wachsen der Ideen sowie das Bilden von Kooperationen für die Unternehmen.More...
Die Eröffnungsrede der Konferenz wird von Eran Davidson, CEO und Präsident von HPV gehalten werden. Daran schließen sich Marktbeobachtungen des Open Source Businesses aus wissenschaftlicher, industrieller und unternehmensgründerischer Sicht an. Insgesamt sechs Unternehmen erhalten in zwei Blöcken die Gelegenheit, sich und ihre Softwarelösungen vorzustellen. Eingerahmt werden die Präsentationen von von Vorträgen über legale, technische und geschäftliche Aspekte der Open Source Geschäftswelt und zahlreichen Gelegenheiten zum Networking. Den Abschluß der Veranstaltung bildet ein Panel der Vortragsredner über die kommenden Trends in Open Source Software.

Die Veranstaltung hat neben Hasso Plattner Ventures die Deutsche Telekom und IBM als Sponsoren.

LBCN veranstaltet BarCamp in Deutschland

Montag, 23. Oktober 2006

Der Linux Business Campus Nürnberg veranstaltet am Wochenende des 16./17. Dezember ein BarCamp. Nach Berlin und Köln wird Nürnberg der dritte Austragungsort für eine solche Veranstaltung in Deutschland. Die Idee des BarCamps ist in den USA entstanden und überträgt die OpenSource-Philosophie auf die Konferenz-Welt:

  • Besucher zahlen keine (Eintritts-)Gebühren
  • Es gibt keinen vordefinierten Zeitplan (daher oft ‘Adhoc-Konferenez’ oder ‘Un-Conference’ genannt)
  • Es gibt keine Hierarchie zwischen Vortragenden und Publikum

Die Teilnehmer eines BarCamps sind dazu aufgerufen, aktiv an der inhaltlichen Ausgestaltung der Konferenz mitzuwirken. Sie sind also weniger Zuschauer als vielmehr Vortragende der Veranstaltung. Dadurch wird die erwähnte OpenSource-Philosophie des Gebens und Nehmens hervorgehoben.

Weitere Informationen über Termine, Teilnehmer und das Programm stellen die Veranstalter auf einem Wiki zur Verfügung.

Service Certification Meeting in Soestduinen (NL)

Donnerstag, 27. April 2006

Gestern fand im niederländischen Soestduinen ein Service Certification Meeting der Service Strategies, Inc. statt, ausgerichtet von deren lokalem Partner, der Unternehmensberatung Noventum. Das Meeting richtete sich an Service Manager und andere Interessierte, die sich über den aktuellen Stand der Zertifizierungsprogramme “Field Service Practises” (FSP) und “Professional Services Practises” (PSP) informieren wollten.More...

Die amerikanische Firma Service Strategies mit Sitz in San Diego hat zusammen mit Vertretern der Industrie verschiedene Zertifizierungsprogramme für die Service-Branche aufgesetzt. Das “Support Center Practises”-Programm (SCP) läuft bereits im achten Jahr und wird von immer mehr Dienstleistern aus den Technologiebranchen als herstellerneutrales aber industriespezifisches Zertifikat anerkannt. Neben der Werbewirksamkeit der begehrten Auszeichnung heben die teilnehmen Unternehmen allesamt die Lerneffekte hervor, die sie bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung gehabt hätten. So sprach Christiene O’Keeffe, Senior Manager Global Technical Support bei EMC in ihrem Fallbeispiel von den Verbesserungen in allen 11 Kategorien von SCP, die EMC in den vergangenen sieben Jahren vorgenommen hat. Angefangen bei den transaktionsbasierten Kundenzufriedenheitsumfragen über die Verbesserung des Knowledge Management Prozesse, dem Wechsel von volumen- zu qualitätsbasierten Auswertungen (first time fix, time to resolution, usw.), den Programmen zur Mitarbeiterentwicklung und der Einführung von Ticketsystemen – O’Keeffe brachte viele eindrucksvolle Beispiele für die Prozessoptimierungen, die EMC durch die Zertifizierung erreichen konnte.

John Hamilton, President von Service Strategies stellte in seinen Vorträgen den aktuellen Stand bei der Entwicklung der beiden neuen Programme FSP und PSP vor. Beide Zertifizierungen wurden, wie schon bei SCP geschehen, auf Initiative und unter Beteiligung von Industrievertretern ins Leben gerufen. Veröffentlicht im Mai 2005 nach einer fast einjährigen Entwicklungszeit, gehen beide Programme in diesem Jahr in die erste Revision. Dazu sind die Teilnehmer am Programm aufgerufen, Ihr Feedback zu den Inhalten und deren Gewichtung bei der Zertifizierung abzugeben. Die Möglichkeit, die Zertifizierungsprogramme an die Schnelllebigkeit der Industrie und die sich ändernden Ansprüche anzupassen, wurde denn auch von den anwesenden Vertretern der Mitgliedsunternehmen lobend hervorgehoben. Während z.B. die Qualitätszertifikate der ISO nur alle fünf bis sieben Jahre überarbeitet werden, ist bei SCP & Co. eine jährliche Anpassung vorgesehen. Zusammen mit der Chance, die Leistung der eigenen Serviceorganisation im Benchmark mit anderen Unternehmen zu vergleichen, sei das ein Hauptargument für die Teilnahme gewesen, so ein Firmenvertreter.

Während das Field Service Practises Programm sich an Organisationen wendet, die entweder Field Technical Support, Break-Fix Service oder On-Site Maintenance leisten, richtet sich das Professional Services Practises Programm an die Dienstleister von proaktiven Services vor Ort: Produkt-Implementationen, System-Integrationen und Produkt oder Services Consulting sind klassische Beispiele.

Mit John Foley, dem Director Field Operations von FileNet, hatten die Veranstalter einen launigen Redner gefunden, der anschaulich von den Erfahrungen bei der Einführung von PSP in seiner Organisation berichtete. Obwohl bereits seit vielen Jahren profitabel und stetig wachsend, hatte auch FileNet während der Vorbereitung auf das Audit zahlreiche Ansätze zur Verbesserung von Abläufen gefunden. Insbesondere die Kommunikation innerhalb der Organsation habe sich verbessert, so Foley, was sich unter anderem positiv bei der Zusammenarbeit der regionalen Einheiten auswirke.

Den offiziellen Abschluß bildete der Aufruf von Hamilton an die anwesenden Firmenvertreter, sich bei der Überarbeitung der neuen Service Certification Programme aktiv mit einzubringen und insbesondere europäische Interessen stärker zu vertreten. Zu diesem Zweck stellte er weitere Meetings in Europa noch in diesem Jahr in Aussicht, um Feedback aus der Industrie in die Weiterentwicklung der Programme einfließen zu lassen.