Archiv für die Kategorie ‘Aktuelles’

Aus Altenfelder Services Consulting wird pro accessio!

Mittwoch, 01. September 2010

Mit Ablauf des Monats August lasse ich meine freiberufliche Tätigkeit als Unternehmensberater für Service Management ruhen. Seit heute ist meine neue Firma pro accessio GmbH & Co. KG aktiv und wird die bisherigen Geschäfte fortführen und erweitern.

Zusammen mit einem Weggefährten aus Angestellten- und dann Freiberuflerzeiten habe ich diese Beratungsgesellschaft mit Fokus auf Wachstumsfragen gegründet. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien, der Einführung und Optimierung von Geschäftsprozessen und dem Change Management in Veränderungsprojekten – ausgerichtet an den Wachstumszielen unserer Klienten. Wir sind spezialisiert auf die Szenarien, die sich in schnell wachsenden Organisationen aus den Branchen mit Zukunfts- und Schlüsseltechnologien ergeben.

Für die bestehenden Kunden wird sich, bis auf die neuen Firmendaten, nichts ändern. Die geschlossenen Verträge und die darin vereinbarten Konditionen behalten weiterhin Gültigkeit bzw. werden von pro accessio übernommen werden.

Für unser eigenes Wachstum suchen wir Beratungspartner, die mit uns an unserem Thema arbeiten wollen und mit ihrer Expertise und Erfahrung das vorhandene Beratungs-Portfolio ergänzen und abrunden können.

Vortrag bei Hamburg@work, Fachgruppe Linux

Freitag, 30. Juli 2010

Am heutigen Freitag werde ich einen Vortrag vor der Fachgruppe Linux von Hamburg@work halten. Das Thema ist “Service und Support in der OpenSource Welt” und hat natürlich sowohl mit meiner beruflichen Vergangenheit als auch den aktuellen Inhalten meiner Beratungstätigkeit zu tun.

Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig

Dienstag, 02. März 2010

Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass die sogenante Vorratsdatenspeicherung, d.h. die verdachtsunabhängige Speicherung aller Verbindungsdaten von Telefongesprächen und Internetverbindungen gegen Artikel 10 Absatz 1 des Grundgesetzes (Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis) verstösst.

Die Vorratsdatenspeicherung wurde in einem Gesetz am 9. November 2007 als Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie beschlossen. Seit 2008 ist dadurch nachvollziehbar, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS wird auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten. Entgeltliche Anonymisierungsdienste sind verboten.

Die Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellt die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.

Daher haben Ende 2007 über 34.000 Bundesbürger Verfassungsbeschwerde eingereicht, soviele wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.

Das Karlsruher Urteil schließt eine Speicherung der Daten jedoch nicht grundsätzlich aus. Die Richter stellen nicht die Zulässigkeit der EU-Richtlinie insgesamt in Frage. Bei der Speicherung handele es sich aber “um einen besonders schweren Eingriff mit einer Streubreite, wie sie die Rechtsordnung bisher nicht kennt“. Darum müsse ein derartiger Eingriff an strengste Bedingungen geknüpft werden. Diese Voraussetzungen erfüllt das deutsche Gesetz laut dem Urteil nicht.

Die Reaktionen der Politik bleibt abzuwarten, doch für alle Gegner der Vorratsdatenspeicherung steht schon jetzt fest: “Heute ist ein guter Tag für Deutschland.”

TSE 2010: Keynote fokussiert auf Gefahren der zunehmenden technologischen Komplexität

Mittwoch, 03. Februar 2010

In seiner Eröffnungs-Keynote hat J.B. Wood, Präsident und CEO der TSIA, heute erneut auf die Gefahren abgehoben, die aus der zunehmenden Komplexität von Technologie und Produkten ausgehen.

Mit eindrucksvollen Beispielen und vielen Zahlen belegt er, dass die Reife und der Funktionsumfang von Produkten und Technologien immer rascher zunehmen. Das Vermögen der Anwender, sich alle Funktionen und damit auch den der Technologie innewohnenden Nutzen anzueignen, wächst jedoch sehr viel langsamer. Die enstehende Kluft nennt er plakativ das “Consumption Gap”, d.h. der vom Anwender empfundene Nutzen eines Produktes wird kleiner.

Dass dies ein Trend nicht nur für die IT und verwandte Branchen ist, macht Wood in dem folgenden Vortrag mehr als deutlich. Die von diesem Trend ausgehende Gefahr, nämlich der Abkehr der Anwender von Produkt und Hersteller, das Abbröckeln traditionell als sicher angenommener Maintenance-Umsätze zeichnet er klar auf.

Seine These für eine Lösungsstrategie besteht in dem Wandel in der Vermarktung des Nutzensversprechens, weniger in der völligen Abkehr von etablierten Geschäftsmodellen. Service-Anbieter sollten seiner Meinung nach eine aktivere Rolle in der Phase von Produktlebenszyklen übernehmen, in denen der Kunde den größten Nutzen daraus zieht. Klassische Service-Angebote beschränken sich auf Installation und Integration von Produkten und Lösungen. Bei künftigen Angebote sollten die Provider viel stärker die Verantwortung dafür übernehmen, dass die Anwender ihrer Produkte den erwarteten Nutzen in vollem Umfang daraus ziehen können.

Von dieser These ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zum Modell des Softeware-as-a-Service, in dem Käufer und Anwender nicht mehr Eigentum am Produkt erwerben, sondern rein nutzensbasiert (= wertbasiert) an den Diensteanbieter zahlen.

Die Keynote wurde von Wood abgerundet mit Beispielen für Servicekennzahlen und einer Aufstellung der größten Herausforderungen für Provider auf dem Weg in diese neue Service-Welt.

Das anschließende Experten-Panel war zwar mit Vertretern hochrangiger Unternehmen besetzt, die in der letzten Zeit allesamt eine Expansionskurs in Richtung eines höheren Service-Produkt-Umsatzverhältnisses genommen haben. Leider sprang der Funke auf das Publikum aber nicht über, wohl auch weil keine Fragen zugelassen wurden und die Panelisten nur unter einander diskutierten.

Auf dem Weg nach Barcelona

Mittwoch, 03. Februar 2010

In Barcelona beginnt heute der europäische Jahreskongress “Technology Service Europe” der TSIA, dem Zusammenschluss der Verbände AFSMI, SSPA und TPSA.

Der Kongress dreht sich um die neuesten Trends in der Service-Industrie und die best practises seiner Mitgliedsunternehmen.

Darüber hinaus berichten Vertreter der Hochschulen über ihre Erkenntnisse in der Serviceforschung. In diesem Jahr sind aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem deutschen AFSMI-Chapter überdurchschnittlich viele Forschungsbeiträge von deutschen Universitäten eingereicht worden.

Zum Kongress, der am Freitag endet, werden über 165 Teilnehmer aus ganz Europa erwartet.

Gute Aussichten für Unternehmensgründer

Dienstag, 17. November 2009

In ihrer letzten Ausgabe berichten die VDI-nachrichten von dem aktuell guten Trend unter den informellen Wagniskapitalgebern. Die sogenannten Business Angels unterstützten Unternehmensgründer sowohl finanziell als auch mit konkretem Management-KnowHow.

Trotz und auch gerade wegen der Wirtschaftskrise engagieren sich die Engel wieder verstärkt in jungen Unternehmen. Der Grund liegt darin, dass derzeit nur ernsthaft überzeugt Gründer an den Start gingen. Deren Business Pläne sind durchdacht und so werden sie den Wert ihrer Unternehmen künftig sehr wahrscheinlich erhöhen können.

Im Business Angel Panel werden aktive Engel zu ihrer Meinung befragt. Im Schnitt fast jeder vierte Einsender eines Geschäftsplanes werde zu entsprechenden Gesprächen eingeladen. Rund 60% der Engel investieren dabei in die von ihnen unterstützen Unternehmen. Die durchschnittliche Fördersumme liegt bei 34.000 €, also kein warmer Regen wie in Dot.Com-Zeiten.

Besonders in den Branchen Umwelttechnik, Energie, Medizintechnik, neue Materialien und Medien/Entertainment wird von den Engeln gerne investiert.

Spezialisierte Berater profitieren von der Krise

Mittwoch, 26. August 2009

Die aktuelle Ausgabe der VDI nachrichten berichtet davon, dass Unternehmen in der Krise gerne auf die Unterstützung durch erfahrene Berater zurückgreifen.

Was zunächst paradox klingt, denn oft ist es so, dass bei gestiegenem Kostendruck zunächst externe Berater eingespart werden. Zur Zeit würden jedoch bei Veränderungsprojekten gern die Erfahrungen von Spezialisten mit Branchen-KnowHow eingesetzt, so der Artikel.

Der Hintergrund besteht darin, dass diese Spezialisten im Gegensatz zu klassischen Unternehmensberatern ausführliche Erfahrungen aus eigener Tätigkeit gesammelt haben. So sprechen sie die gleiche Sprache wie ihre Kunden, verstehen deren Herausforderungen und können sich besser in deren Lage versetzen.

Gerade im Hinblick auf die derzeit zurück gestellten Investionen bei neuen Anlagen und Maschinen liegt der Fokus mehr auf Wartung- und Reparaturdienstleistungen. So manches Unternehmen entdeckt dabei, dass die eigenen Serviceprozesse sich noch optimieren lassen und rufen dazu die Experten zur Beratung und Begleitung ihrer Projekte hinzu.

Mittelstand lässt Chancen zur Optimierung von Presales-Aufwand ungenutzt

Donnerstag, 19. März 2009

Buxtehude, 19.03.2009

Viele Unternehmen kennen die Situation aus ihrem Projektgeschäft: Bevor Kunden den Auftrag erteilen, sind häufig mehrere Tage Aufwand in Konzeption und Vorstellung des Angebotes geflossen. Nicht selten sind die Vertriebsmitarbeiter dabei von Presales-Spezialisten und Fachberatern unterstützt worden. Deren zeitlicher Aufwand wird jedoch nur bei einem kleinen Teil der Unternehmen in die Projektkalkulation mit aufgenommen. Noch seltener gelingt es, diesen Aufwand in voller Höhe den Kunden in Rechnung zu stellen.

Die Unternehmensberatung Altenfelder Services Consulting hat zur Abschätzung des Presales-Aufwandes eine Befragung in den Unternehmen durchgeführt. Heute hat der Inhaber Kai Altenfelder die Ergebnisse dieser nicht-repräsentativen Umfrage veröffentlicht.

Befragt wurden Geschäftsführer, Vertriebsleiter, Projektleiter und Service-Manager aus Unternehmen der IT-Branche. Die Teilnehmer sollten beantworten, wie ihre Unternehmen auf komplexe Projektanfragen reagieren. Weiterhin wurde nach der Höhe des investierten Presales-Aufwandes im Verhältnis zum späteren Projektumfang gefragt. Abschließend sollten sie sich zu den angewendeten Strategien äußern, die hohen Aufwand vermeiden helfen.

Sowohl kleine als auch sehr große Unternehmen haben demnach einen guten Überblick über den Aufwand, den sie in den Vertragsabschluss von Projekten investieren. Im Mittelstand haben jedoch zwischen 13 und 22 % der befragten Unternehmen keine Kenntnis über diese Kosten. Darum fehlen diesen Firmen die Steuerungsmöglichkeiten, um ihre Abläufe zu optimieren.

Die Analyse der Antworten förderte zutage, dass der Vertriebsprozess für Projekte und Dienstleistungen in vielen Unternehmen des Mittelstandes nicht optimiert ist. Es fehlt an standardisierten Lösungen, die ohne großen Beratungsaufwand verkauft werden können. Ein großer Teil der mittelständischen Unternehmen erfasst den investierten Aufwand zum Vertragsabschluss überhaupt nicht. In der Projektnachkalkulation, die nur von einem Teil der Unternehmen durchgeführt wird,  werden diese Beratungsaufwendungen nicht berücksichtigt. Die erwirtschafteten Deckungsbeiträge der Projekte sind also niedriger als vermutet.

“Der Mittelstand vergibt Tag für Tag  zahlreiche Chancen, die Effizienz seiner Vertriebs- und Service-Prozesse zu optimieren.  In den untersuchten Unternehmen ergeben sich Einsparpotentiale von mehreren Tausend Euro je Projekt. Diese Summen zu verschenken, kann sich heute eigentlich niemand leisten.” resümiert Kai Altenfelder.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage können kostenfrei per E-Mail bei Altenfelder Services Consulting angefordert werden.

Kontakt:

Altenfelder Services Consulting
Dipl.-Ing. Kai Altenfelder VDI
Hansestr. 1
21614 Buxtehude
Tel. +49-4161-301660
Fax +49-4161-301661

info@altenfelder.com
www.altenfelder.com

Über Altenfelder Services Consulting

Kai Altenfelder, Jahrgang 1968, hat Umwelttechnik an der Fachhochschule Hamburg studiert. Zeitgleich war er als Berater für Unix und Netzwerke freiberuflich tätig.

Nach der Ausbildung zum Projektmanager hat er die Dienstleistungsorganisation für Geschäftskundensupport der SuSE Linux AG in Nürnberg aufgebaut und geleitet. Im Rahmen der Akquisition durch Novell, Inc. integrierte er sowohl prozeß- als auch infrastrukturseitig den SuSE-Support in die globale Organisation von Novell Technical Services.

Der Diplom-Ingenieur ist Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure, der Association of Services Management International, dem IT Service Management Forum, der Open Source Business Foundation und der Open Source Marketing Professionals Association, in denen er sich für die Professionalisierung seiner Branche einsetzt.

Seit Anfang 2006 stellt er im Netzwerk mit anderen Spezialisten sein Know-How als Berater für Service Management anderen Unternehmen zur Verfügung. Zu seinen Kunden zählen mittelständische Unternehmen und Konzerne aus den Branchen IT, Handel, Lebensmittel, Transport & Logistik, Umwelttechnik sowie erneuerbare Energien.

Angriffe auf Webseite laufen ins Leere

Dienstag, 03. Februar 2009

Nachdem die Blog- und CMS-Software auf www.altenfelder.com aktualisiert wurde, laufen die Angriffe auf den Webserver aus dem Netzwerk der Erfurter Keyweb AG ins Leere. Die Schwachstelle in der alten Software ist in der nun verwendeten Version behoben und bietet keine Angriffspunkte mehr.

Die rechtliche Würdigung der Angelegenheit dauert noch an.

Arbeit für Berater

Dienstag, 03. Februar 2009

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe davon, dass Personalberater von der Wirtschaftskrise profitierten. Die Unternehmen würden von Firmen in Anspruch genommen, die ihre Mitarbeiter sozialverträglich entlassen bzw. in Transfergesellschaften überführen wollen.

Doch nicht nur Personalberater sind während der Krise gefragt. Auch Unternehmens- und Prozessberater werden in den letzten Monaten verstärkt engagiert. Sie sollen den Unternehmen beim Aufdecken von Kosteneinsparungspotentialen helfen, die über das reine Entlassen von Personal hinausgehen.

Viele Abläufe und Vorgänge sind in Firmen einfach über die Jahre gewachsen — mehr oder weniger effizient. Häufig sind die eigenen Mitarbeiter betriebsblind geworden und nicht in der Lage, ihre Prozesse kritisch zu hinterfragen.

Dabei können externe Fachleute eine gute Unterstützung sein, da sie mit ihren Methodenkenntnissen und Erfahrungen Schwachstellen schnell aufdecken. Ohne in interne Kompetenzrangeleien verstrickt zu sein, können sie diese Defizite offen ansprechen. Zusammen mit der Geschäftsführung und den Mitarbeitern können sie dann in Projekten die Abläufe besser modellieren und effizienter gestalten.

Der return on investment einer solchen Prozessoptimierung findet häufig noch im selben Jahr der Maßnahme statt.